Posts mit dem Label derriere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label derriere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Perspektiven und Blickwinkel (67)

Zur Veranschaulichung unterschiedlicher Blickwinkel und Perspektiven habe ich eine Reise an die Mosel nach Bullay zum Brautrock - Brunnen der Stadt gemacht. Die Skulptur des Brunnens hält mit etwas Abstand einen Brautrock vor sich, während der Körper der Bronze-Statue unbekleidet dargestellt ist. Ferner wurde die Frauenfigur vom Künstler mit einem ausgeprägtem Hinterteil ausgeformt, welches ich - und jetzt wird es spannend - je nach Perspektive für äußerst wohlgeformt erachte. Aber dazu kann sich jeder Betrachter selbst ein Bild machen!
_MVD0438 _MVD0439 _MVD0440 _MVD0442
Wie deutlich zu erkennen ist, ändert sich scheinbar die Form des Hinterns mit jeder Veränderung des Sichtwinkels. Faktisch ist es natürlich nicht so bei der in Bronze gegossenen Statue, doch was aus einer Richtung einen wohlgeformten Po erahnen lässt, ist aus schon leicht verändertem Standpunkt nicht unbedingt mehr so!
_MVD0445 _MVD0447 _MVD0446
Dieses Beispiel lässt nun bei seiner Übertragung auf die Fähigkeit des Fotografen sehr schön verdeutlichen, welchen Einfluss die Auswahl des Blickwinkels und der Perspektive auf die Darstellungsqualität hat. Am Beispiel dieses Brunnens ist wunderbar nachzuvollziehen, wie die Perspektive aus einem Motiv, und hier ist es das Aussehen, die Figur eines Menschenabbildes, eine "schöne" Abbildung erzeugen kann oder auch nur eine Aufnahme eines vermeintlich nicht so schönen Motives. Das lässt sich einfach auf fast alle Motive übertragen.
_MVD0457 _MVD0456 _MVD0455 _MVD0454 _MVD0453 _MVD0452  _MVD0451
_MVD0450So ist der Modelfotograf mit der Fähigkeit, diese Proportionen, die das Aussehen jeder Person ausmachen, zu erkennen sowie  entsprechend wieder zu geben, ein Künstler auf seinem Gebiete. Wie schwer das ist, kann auf den einschlägigen Portalen (hier bei wordpress, 500px, flickr, u.a.) nachvollzogen werden!
Für mich stellt es eine spannende Herausforderung dar, wenn ich ein Modell fotografiere, dessen Figur und Aussehen nicht mit der einer Milla Jovovich oder eines Ralf Bauer zu vergleichen sind und damit aus fast jeder Perspektive eine "gute Figur abgeben". Ich meine, dass es dem herausragenden Fotografen gelingen sollte, die "Schokoladenseite" seines Models zu erkennen und diese in den Bildern zu verewigen.
Beim Körper wie beim Gesicht kann manchmal viel besser angeschnitten fotografiert werden, oder nur Teilansichten eines Menschen, als die Gesamtansicht, um besondere Charakterzüge fest zu halten. Für diese Beobachtungen und Aufnahmen sollte man sich selbstverständlich gemeinsam mit seinem Modell genügend Zeit nehmen.

Welche Ziele verfolgst Du? (62)

reho jeans hintern Mies Vandenbergh Fotografie
Mies-Vandenbergh-Fotografie
Ziele der Fotografie!
Welche Ziele verfolgst Du mit Deiner Fotografie?
   Diese Frage ist mit einigen wenigen Worten für mich zu beantworten. Die Ziele meiner Fotografie sind für jede Richtung, jedes Thema, dem ich mich widme, ähnlich, wenn auch nicht gleich gelagert. Als Ziel meiner Fotografie ist zuvorderst die Dokumentation zu formulieren. Mir ist es wichtig, "Dinge" im Bild festzuhalten, die mir in meiner Umgebung auffallen, die mir Gefallen.
   Es sind vor allem Menschen, die ich interessant finde. Mein Ziel umschreibe ich mit den Attributen Anmut, Schönheit und Natürlichkeit. Eines meiner Ziele, besonders harmonische Körper und für meine Idee eines schönen Menschen beispielhafte Fotografien zu erschaffen, korrespondiert mit dem Ziel der Darstellung von Menschen mit hervorzuhebender Ausstrahlung und natürlicher Attraktivität. Eine bewusste Konzentration der Fotos auf den schönen menschlichen Körper hat sich in meiner Fotografie schon immer abgezeichnet. Das soll nicht bedeuten, dass ich mich ausschließlich der Körperfotografie verschrieben habe, nur in den vergangenen Jahren oder Jahrzehnten habe ich viele Gesichter aufgenommen, aber niemals einen Model-Release zur Unterschrift parat gehabt.
   Da jeder Mensch ein anderes Verständnis von Schönheit besitzt, stellen meine Fotos nur eine Ausdrucksmöglichkeit für mein Verständnis von Schönheit dar. Mit meinen hier gezeigten Fotografien verfolge ich als Ziel die offene Darstellung von alltäglichen, wiederkehrenden Ansichten wohlgeformter Körper. Zu zeigen, welch zauberhafte Wesen um uns herum verweilen, ist ein Antrieb für meine Fotografie.
   Als Mann sind es für mich die Frauen, welche die Schönheit in besonderer Form verkörpern, wenngleich es auch ebenso schöne Männer sind, welche die Frauen betören können. Mein Ziel ist es nicht, eine unendliche Zahl verschiedenster Formen symmetrischer Hintern zusammen zu stellen, sondern mit den Fotos einer Begeisterung Ausdruck zu geben, die jede Betrachterin und jeden Betrachter dazu ermuntern soll, Körperlichkeit als harmonische und natürliche Wesentlichkeit ihrer selbst zu empfinden.
   Dass die äußere Schönheit schon zu allen Zeiten und in allen Kulturen einer besonderen Bedeutung unterlag, ist vielfach dargelegt worden. Auch wenn es dabei - je nach Zeit und Kultur - immer einen Konsens darüber gab, was attraktives Aussehen ausmachte, wie es diesen auch heute selbstverständlich gibt, so erachte ich meine Fotos diesem nur bedingt unterzogen. Ich richte mich zumindest bewußt nicht nach allgemeingültigen Maßgaben. Wenn auch ein Einfluss durch jahrelange Prägung nicht zu leugnen ist, so behaupte ich doch durch eine gezielte Auseinandersetzung mit der Materie einen gewissen Abstand gewonnen zu haben.
   Neben dem Ziel für mich selbst, nämlich herauszufinden, welche Körperformen welchen Einfluss auf mich haben, möchte ich mit meinen Bildern einen Teil der unendlichen Vielfalt der Körper aufzeichnen, die uns auf der Straße jeden Tag begegnen.

Samstag, 13. Dezember 2014

Körperformen - Teil 2 (49)

tr jeans hintern   Mies-Vandenbergh-Fotografie
Mies-Vandenbergh-Fotografie
   Nun zum zweiten Teil der Betrachtung der Schönheitsideale. Wenn man die Entwicklung der Körperformen im Laufe der Jahrhunderte so betrachtet, dann wird einem deutlich, dass diese heutige schlanke Körperlinie noch nicht lange in der Form existiert. Nicht, dass es nicht auch immer schon schlanke Menschen gegeben hätte, nur die momentane Fixierung der Gesellschaft auf die Schlankheit ist ein besonderes Phänomen. Schönheitsideale wechselten also immer wieder mal und wurden von den Menschen in Ihrer Gesellschaft selber geprägt. Das geschah natürlich subjektiv, aber immer unter dem Einfluss der Einstellungen jener Gemeinschaft, in der sich der Mensch befand. Im Moment werden wir von allen Seiten nur von schlanken Gestalten bombardiert und die üppige, mollige Form ist -offiziell zumindest- verpönt. Über die Macht der Bilder schrieb ich schon. Das schlanke Ideal ist allgegenwärtig, für Frauen jenseits der Kleidergröße 38 ist wenig Raum. So könnte man meinen.
   Interessant auf diesem Wege ist die Überlegung, ob die Zusammenhänge von Darstellungen in der Kunst, wie ich sie im vorangegangenen Artikel aufgezeigt habe, und tatsächlicher Körperform, auch zu den entsprechenden Zeiten so "verfälscht" dargestellt wurde!
   Wenn ich die heutigen Abbildungen von Frauen genau so als Grundlage meiner Betrachtung nehme, wie ich die Kunstwerke der jeweiligen Epochen zu Grunde legte, so könnte ich zum Schluss kommen, die Bevölkerung der westlichen Zivilisation heute wäre –gemäß den Bildern – in der Mehrzahl schlank und Daniela Pestova ähnlich. Nähme ich an, dass die Bilder der jeweiligen Epochen so wenig wie heute die tatsächlichen Formen der Körper wiedergäben, so würde sich das Bild jenseits der Kunst in völlig anderem Lichte darstellen.
   Wie ergeht es denn den Menschen in der heutigen Zeit mit ihrem Schlankheitsideal?
Laut einer Studie der International Association for the Study of Obesity (IASO) leben in Deutschland die molligsten Menschen im Vergleich zur Rest-EU. Gleich welche Meßmethode verwandt wurde, hier zählt dazu erst mal nur der Vergleich der Daten untereinander.
   Es gibt einige Studien zur Körperlichkeit in Europa, Fakt ist nach deren Durchsicht, dass die zunehmende Fettleibigkeit noch immer nicht gestoppt werden konnte. Allein die Zahl der Übergewichtigen scheint laut Robert Koch-Institut leicht Rückläufig zu sein. (Siehe hier)
   Wie passt das nun zu unserem Schlankheitsideal? Und wie war es zu Zeiten von Hieronymus Bosch oder Rembrandt Haarmenszoon van Rijn? Waren damals die Menschen alle mollig oder konnten sie kaum das Schönheitsideal erreichen, weil die Mehrzahl der Bevölkerung in der damaligen Zeit niemals wusste, woher die nächste Mahlzeit kommen sollte. Wieder zurück zum heutigen Tage. Was beschert uns das Leben im Überfluss, in dem allein die Deutschen jedes Jahr 11 Millionen Tonnen Lebensmittel wegschmeißen. Einerseits laufen wir einem schlanken Körper hinterher, auf der anderen Seite lassen wir uns gerne zu einem ausgiebigen Konsum verführen. Das nur nebenbei. Weiter zu den Diskrepanzen zwischen Ideal und Wirklichkeit. Was könne wir tun, um diesem Nachlaufen nach scheinbar durch uns selbst erschaffene Vorgaben zu entkommen? In einem Buch las ich neulich den Satz, dass nicht die Kosmetikindustrie für ihren Milliardenumsatz verantwortlich sei, sondern der Konsument. Der Konsument wiederum versuche nur einem Bild gerecht zu werden, dass in der Öffentlichekeit als DAS erstrebsame Äußere proklamiert worden ist. Dies allerdings von sich selbst, so die Autorin. Wo setzen wir den Hebel an, um einen scheinbar fiktiven niemals endenden Kreislauf zu durchbrechen? Liegt es, wie die Autorin weiter meint, in der Verantwortung der Eltern, die Kinder nicht mehr nur noch nach der Devise:"Mädchen=hübsch, Junge=stark" zu erziehen, oder gibt es noch mehr Ansätze? Was wollen wir also?
   Hier gehe ich wieder von meinem Umfeld aus. "ES" will gesund sein, nicht dick, nicht dünn. Sollte die Aufklärung schon angekommen sein, den Menschen nicht nur so zu nehmen, wie er ist, sonder vorzuleben, dass gemäßtige Lebensweise in ALLEN Belangen der richtige Weg sein könnte? Das wäre nur reine Spekulation! Und eigentlich nicht Thema meines Blogs.

Montag, 22. Juli 2013

Schauspielerinnen's Hintern (38)

Dies ist nur als kleiner Zwischenbeitrag gedacht, darin möchte ich über Schauspielerinnen schreiben, die mir von ihrer Erscheinung her aufgefallen sind, die ich für attraktiv halte und denen ich gerne ab und an im TV zusehe. Ich wollte mich dabei eigentlich mehr an den Titel des Blogs halten, doch bei meinen Vorgedanken bin ich immer wieder abgedriftet, habe mich an den Gesichtern orientiert und den Hintern nur nebenher bedacht. Ausnahmen habe ich natürlich auch schon in ein früheren Blog genannt, Julia Stinnshoff und Sofie Grabol habe ich genannt und deren Po ich immer noch für außergewöhnlich attraktiv halte.
pel jean
Unter meinen liebsten Charakterschauspielerinnen möchte ich demzufolge Rita Russek nennen, deren Theater ich besonders gerne beiwohne. Das liegt für mich an ihrer erfrischenden, etwas burschikosen und dabei trotzdem absolut ladyliken Rollen. Aber auch in verschiedenen Talkshows kommt vieles von ihren Filmcharakteren herüber.
Bei ihr kann ich über die Figur wenig sagen, denn diese spielt in ihren Rollen entgegen ihrem Aussehen meist keine hervorgehobene Rolle und ist selten zu sehen.
Bemühe ich mein Gedächtnis und gehe in Gedanken mal so die Filme und die darin vorkommenden Darstellerinnen durch, so fallen mir z.B. Menschen ein, wie:
Lisa Martinek (Figur und Augen)
Sandra Bullock (Gesicht und Haare)
Nastassia Kinski (Gesicht, Figur und Haare)
Valerie Niehaus (Gesicht und Figur)
Desiree Nosbusch (Mund und Figur)
Susanne Bormann (Figur und Augen)
Heike Makatsch (Augen und Gesicht)
Ann-Kathrin Kramer   (Gesicht und Augen)
Martina Hill  (Augen und Hintern)
...und so weiter,...
pel jeans 2...denn der Geschmack der Zuseher ist natürlicherweise so weiträumig, wie es Menschen gibt. Diese o.g. für meinen Geschmack überdurchschnittlich gutaussehenden Darstellerinnen haben für mich jede auf ihre Weise eine besondere Ausstrahlung. Hervorgehoben habe ich für meinen persönlichen Geschmack jene Äußerlichkeiten, die ich oben in Klammern gesetzt habe. Sicher sind es nicht nur diese in Klammern gesetzten Äußerlichkeiten, es ist viel mehr, denn gerade im Film spielt die Bewegung des Menschen eine herausragende Rolle.
So hat jeder Mann seine und jede Frau ihren Typ Schauspieler/in, der oder die ihm oder ihr als attraktive Erscheinung gilt. So habe ich dies nur als kleines Zwischenspiel für zwischendurch gepostet.

Männerpo (37)

Eigentlich wäre ich schon fertig, bevor ich das erste Wort überhaupt geschrieben hätte, denn die Fotografie von schönen Männerhintern gestälte sich nur sehr unbefriedigend. Bei einem aromatisch heißen Latte Macchiato auf dem Bonner Münster-Platz genieße ich die wärmende Septembersonne in meinem Gesicht, sehe den vorbeieilenden Menschen zu und stelle die ein oder andere Vermutung über ihre Ziele und Wege an.
Neben manchen schönen Frauenpopos kommen ebensoviele Männerhintern vorüber. Doch hier das Adjektiv "schön" zu gebrauchen käme mir dann doch nur schwer in den Sinn. Zumindest in den von den Männern bevorzugten Beinkleidern. Dass es nicht soo schlimm um den Männerpo bestellt ist, zeigte sich den Sommer über im Freibad. Doch die Männermode in Sachen Hintern ist für mich und auch die Freundinnen, mit denen ich mich über das Thema austauschen durfte, in eine Richtung gedriftet, die mit ansehnlicher Kleidung nicht viel gemein hat.
Die Hosen vieler Männer haben einen Beinansatz in Kniehöhe, das Kleidungsstück ähnelt mehr einem "Sack", als einer Hose. So sehe ich den "Ist-Stand" der Mode vieler Männer. Po-betonte Hosen sind bei den Männern sehr rar, die große Mehrheit trägt weitere Hosen.
Aus welchem modischen "Un"-Bewußtsein diese Hosen momentan so gerne getragen werden, kann ich nur anhand von Stichprobenbefragungen unrepräsentativ ermitteln. Nach meinen bisherigen Befragungen kamen Gründe wie z.B. Bequemlichkeit des Kleidungsstückes und Gleichgültigkeit gegenüber der Optik(Form) der Hose heraus. Geld spielt seltenst eine Rolle, bei den jüngeren Befragten sind von "Coolness" über "Gruppendynamik" bis zu "Attraktivitätsglauben" Gründe für das Tragen solcher Hosen.
Dass es - nicht nur in meinen Augen - nicht die schönste Modeerscheinung ist, beschreien meine weiblichen Freunde lautstark, die abgesehen von der Tatsache, dass die Männer nicht das schöne Geschlecht sind, doch lieber den knackigen Männerpo ansehen. Vielleicht mag die ein oder andere Leserin dieses Blogs etwas dazu anmerken :-).
Ausnahmen gibt es aber dennoch:men jeans1
Nach diesem schönen Männerpo als positives Beispiel möchte ich noch ein weiteres Beispiel für die Misere der "Sackjeans" vorstellen:
BILD folgt widerwillig...
Hier also das versprochene Bild:
sackmen jeans
Warum ist es nun so, dass die Bedeutung der rückwärtigen Optik beim männlichen Geschlecht so gering ist? Warum ist es vielen Männern vordergründig nicht wichtig? "Gibt es andere Dinge, die mehr zählen", so könnte ich ironischer Weise fragen und ich tue dies auch!
Sicher gibt es wichtigere Attribute, als dieses sekundäre Geschlechtsmerkmal. Die breiten Schultern oder der Waschbrettbauch, wie sie besonders bei den Schwimmern zu bestaunen sind, sind anschauliche Beispiele, auch muskulöse Oberarme sehen "gut" aus. Doch ist es so unwichtig, wie der Mann von hinten wirkt? Ich denke nicht! Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich hier weiterhin nur auf einer rein optischen Ebene bewege, also die vielen anderen Werte des Menschen wie Ausstrahlung, Seele, Geist oder Humor bei der Betrachtung wieder mal außen vor lasse, so bin ich der festen Überzeugung, dass es auch auf die Optik des Rückens und des Hinterns bei uns Männern ankommt. Dabei sind viele Aspekt aufzuzählen, deren Zusammensetzung  bei den Männchen genau so wie bei den Weibchen der Gattung Mensch eine Aussage über deren Erscheinungsbild ergeben. Wenn es schon bei Homers Odysseus im übertragenen Sinne heißt, dass die Schönheit nicht aus eigenen Verdiensten erlangt wurde, so gebe ich dem nur bedingt recht. Sicher spielen die Gene eine Rolle, die Schönheit eines Menschen ist, wenn man so will, gottgegeben, und jeder sieht anders aus. Es schreiten in der Tat schönere und weniger schöne Menschen durch die Lande und über die Leinwände. Wenn ich als Beispiel Sean Connery(Bild), George Clooney (Bild) oder Lex Barker(Bild) nenne, dann sind deren Gesichter - neben ihrer charismatischen Ausstrahlung - bestimmt als schön einzustufen, und wenn ich daneben die Gesichter von Klaus Kinski(Bild), Mickey Rourke(Bild) oder Marty Feldmann(Bild) stelle, so sind diese weniger schön. (Ohne über die Ausstrahlung oder Sympathie zu sprechen!!!) Der Schönheit als Thema an sich möchte ich mich aber an anderer Stelle annehmen.
Neben der angeborenen Schönheit gibt es also die Dinge, die ich für mich selbst tun kann, um mich wohlzufühlen. Zähle ich diese Aspekt auf:
    • Das Essen: Wenn ich gerne esse, heißt das nicht, das ich viel esse, ich kann gut, aber gemäßigt essen. Ich kann auch übermäßig essen! Das wirkt sich auf die Figur aus und ich kann die Proportionen damit gehörig durcheinander bringen. Das ist eine Sache, mit der ich durchaus meine "Schönheit" beeinflussen kann.
    • Die Bewegung: Ich könnte hier am Rechner oder Smartphone viel Zeit mit bloggen verbringen, auch mal ab und zu zum Fernseher gehen, und nachsehen, was so läuft. Auf meiner Arbeit sitze ich vielleicht auch den ganzen Tag lang auf einem Bürostuhl. Ich gehe zwischendurch vielleicht auch gerne mal einen Cappucchino einnehmen. Am Abend mit meiner Frau zu Griechen zu gehen könnte ein Ritual sein. Am Wochenende gerne ins Kino oder in die Oper.  -  Man merkt schon, worauf ich hinaus will: So würde ein Körper vermutlich nicht so bewegt, wie er es zur Ausbildung bestimmter Muskelpartien erfordert. Die sind aber wichtig für die Gesundheit, die Körperhaltung und vieles mehr, worum jeder bestens informiert ist.
    • Die Gestik und Mimik: Bei der Betrachtung der Gesichter und Körper kann man einen großen Einfluss durch die Grimassen oder Bewegungsabläufe der Menschen erkennen. Jeder kennt den Moment, wenn ein optisch ansprechender Mensch plötzlich zu sprechen beginnt, und zu den Worten manch ulkige oder peinliche Grimasse auftaucht, man sich daraufhin sogleich bei dem Gedanken ertappt: "Hätte er doch bloß nichts gesagt". Ein Beispiel aus der TV-Welt ist die Parodie von Heidi Klum durch die Comedy-Schauspielerin Martina Hill in der "Heute Show" (als Tina Hausten). Auch die Körperbewegungen können ein Bildnis eines Menschen zerstören, ich denke da nur an den "Watschelgang" mit nach außen zeigenden Fußspitzen. Dieses Beispiel mag mir eigen sein, doch ich meine, viele Leser finden ein Beispiel für sich selbst.
    • Die Kleidung: Man sehe sich nur die Jahrhunderte der Menschheit an, sehe sich an, was gerade Mode war, dann wieder nicht , dann wieder, dann wieder nicht , dann wieder doch...... Auch ich zeichne hier wieder nur eine Momentaufnahme, außer der Tatsache, dass ich mich näher an Kleidung der Körperbetonung orientiere. Karin Pöhlmann und Peter Joraschky schreiben in ihrem Beitrag: Körperbild und Körperbildstörungen, Der Körper sls gestaltbare Identitätskomponente:"Ein weiterer genereller Trend besteht darin, dass die Mode immer mehr vom Körper sichtbar macht, und immer weniger Möglichkeiten lässt, Mängel und Unvollkommenheiten zu verstecken. (Johnston 1993)"mehr Vielleicht hätte ich vor zweihundert Jahren einen Blog  über die Vorzüge des Korsetts geschrieben.;-)
    • Die Gesellschaft: Unser aller Verständnis und die Bedeutung von Aussehen in unserem Habitat beeinflußt direkt die Sichtweise auf die Verhüllung unserer Körper. Je nach ethnologischem und räumlichem Umfeld haben die Einwohner eine eigene Bewertung für die Bekleidung, das divergiert in dem räumlichen Gefüge, wie auch in der zeitlichen Spanne.
    • Die eigene Wahrnehmung: All die vorherigen Punkte spielen bei diesem natürlich mit hinein, denn die Weise, wie ich mich selbst sehe und selbst wahrnehme wird immer durch die Aktionen und Reaktionen meiner Umgebung beeinflusst. Liefe ich nackt durch den Urwald, wäre es unter Umständen normal und etwas anderes, als täte ich dies auf der Königsallee in Düsseldorf.
Zurück zu den mit Tarnkleidung verdeckten, knackigen Männerpopos. Mit der Hoffnung meiner Freundinnen auf bessere Zeiten in Sachen Hosen-Mode möchte ich bemerken, dass ich guter Hoffnung bin. Vielleicht sollte die Beratung der Herren in Form eines sanft formulierten "schweren Schlages auf den Hinterkopf" - lieben Tipps der Partnerin unterstützend verstärkt werden. Nach einem üblichen wie immer geistesabwesend klingendem "Jaja" des Mannes wirkt dieser Hinweis doch meist länger nach, als manche Frau glaubt.

Film und Modegeschichte(n) der 1960er Jahre (36)

Im James Bond Film "Goldfinger" ist die mit Gold überzogene, auf dem Bett drapierte Schauspielerin Shirley Eaton zu sehen, deren Körper nackt zu sein scheint, in der Einstellung der Kamera eigentlich als nackt erkennbar, jedoch in allen folgenden vier Kameraeinstellungen mit verdecktem Hintern. In der ersten Einstellung wird in der Ganzkörperansicht der Popo durch ein Kissen verdeckt. In den weiteren Einstellungen wird der Bildausschnitt so gewählt, dass nur der Rücken oder die Beine ausschließlich zu sehen sind. Der Film ist von 1964, zu dieser Zeit konnte man demnach noch nicht ohne Weiteres einen Hintern zeigen, und sei es nur in der Profilansicht. In anderen Filmen war es ähnlich, wenn auch in Flippers neuen Abenteuern schon Menschen in Badebekleidung gezeigt wurden, wie in o.g. Bond Film auch.
mastan jeans
Die Mode hatte in den 1960er Jahren ebenso großen Einfluss auf die Körperlichkeiten. Neben Prêt-à-porter brachten diese Jahre auch das erste Supermodel hervor: Twiggy. Leslie Hornby erlangte ihren Spitznamen Twiggy auf Grund ihres schmalen Äußeren. Die junge Twiggy mit blondiertem Bubikopf und fast androgynem Körper beeinflusste die 60er Jahre Mode mit transparentem Look. Es war schick wenig Busen zu haben und den dann in durchsichtigen Blusen durchschimmern zu lassen.
Die damaligen Schönheitsideale wie Sophia Loreen(Bild), Liz Taylor(Bild), Gina Lollobrigida(Bild) oder Brigitte Bardot(Bild) waren schlank und doch kurvig, sie trugen zur allgemeinen Steigerung des Schönheitsbewußtsein in den 1960er Jahren bei. Die damals etablierten Modezeitschriften wie Brigitte oder Petra sowie Cosmopolitan boten Orientierung und Inspiration zugleich. Es ging aber noch weiter. Diese "Ratgeber" brachten viele Diätvorschläge zu Tage, um das damals entstandene Schönheitsideal der "Teuersten Bohnenstange der Welt", wie Twiggy von den Kritikern betitelt wurde, zu profilieren. Der zweifelhafte Erfolg hatte einen dreihundert-prozentigen Anstieg der magersüchtigen Frauen und Mädchen in Deutschland zur Folge.
In der Kunstszene der 60er Jahre begannen die Künstler, den Körper als unmittelbares Arbeitsfeld zu entdecken, zunächst in der sogenannten "body art" als Werk, in den siebziger Jahren dann als Material für das Werk selbst.
Die 1960er Jahre brachten aber auch den Bikini hervor und gegen Ende des Jahrzehnts kam die sog. 68er Revolution, die einherging mit der Entfaltung der sexuellen Freiheit, des Beginns der Niederschlagung der fremdbestimmten Moralisierung und scheinheiligen Verteufelung alles Erotischen. Trotz dieser Befreiung verirrte sich manche Bewegung in die Sackgasse der Morallosigkeit wegen falsch verstandener Freizügigkeit. Die Zeit bereinigte diese Wirren der Irrläufer jedoch. Die Menschen konnten zunehmend die Freiheit des Körpers wahrnehmen, wenn auch noch immer vereinzelte Auswüchse zu beobachten waren. Heutzutage sind die Folgen der in den 1960er Jahren herniedergehenden Einflüsse der Eltern, Lehrer, Kirchenbediensteten und der Obrigkeit auf die Jugendlichen zu spüren. Nur noch vereinzelt findet man eine so strenge Moral nach dem Vorbild der Vorsechziger-Jahre. Nicht, dass jemand auf den Gedanken kommt, ich würde einen Verfall der Moral ausrufen, nein, ich beschreibe hier die Entwicklung zur Kritikfähigkeit, die Verschiebung der Werte von der ehemals aufoktruierten, scheinbar sittlichen Lebensweise des Bürgertums hin zu eines selbstbestimmten, in der Gesellschaft verwurzelten, mündigen, gemeinschaftlichen Verantwortungsbewusstsein.
mueh jeans
Immer wieder ist zwar eine Erneuerung oder besser Erfrischung an den Gedanken und die Tat zur sozialen Verantwortung auszurufen, um einer schleichenden Egozentrisierung der Gesellschaft entgegenzutreten, aber sehe ich mir die Jugend in meinem Umfeld (Koblenz)an, so sehe ich Hoffnung.

Unschärfe oder "Der scharfe Hintern" (35)

Wie der Titel schon sagt, schreibe ich hier etwas über unscharfe Bilder. Ich meine damit Bilder, die in der 200% Auflösung des Monitores leichte Unschärfen aufweisen, und die die dazu in Relation gestellten Aufnahmen der alten Meister, die in Mannheim im Reiss-Engelhorn-Museum ( Die Geburtsstunde der Fotografie )zu bewundern waren.
Wie in vielen Büchern namhafter Fotografen nachzulesen ist, ist die Auflösung der (digitalen) Kamera nur ein zweit- oder drittrangiges Kriterium für die Herstellung einer aussagekräftigen und eindrucksvollen Aufnahme. Um das zu begreifen, habe ich trotz jahrelanger analoger Fotografie erst wieder viele digitale "Versuche" starten müssen. Meine Auseinandersetzung mit der Hardware hat mich viele Fachgespräche mit Berufsfotografen und ebenso viele Recherchen im Internet gekostet. Hin von der Vielfalt aller angebotenen Technik bis zum eigentlichen Zubehör war es ein weiter Weg.
flieda jean
Ich wollte Hintern in Jeans fotografieren. Das war ein Punkt unter vielen. Viel mehr noch unsere Familie, Bäume, Gärten, Landschaften und Portrait; auf den geliebten Städtetouren auch Architektur, dort aber ebenso Streetfotografie.
Dies war die Idee hinter meiner Planung. Bis ich verstand, was dahinter steckt, oder wie ich die Ausrüstung dafür zusammenbringen sollte, hat es viel mehr Praxiserfahrung gebraucht, als ich anfangs zugegeben hätte. Ich dachte, es kann gar nicht so schwer sein, eine passable Ausrüstung in geraumer Zeit zustande zu bringen, ich fotografierte doch schon so lang. Doch weit gefehlt. Nach der bisherigen Erfahrung hat sich für mich die Schärfeleistung der am Markt befindlichen Fotoapparate schnell relativiert. Denn die entscheidende Frage war am Ende für mich die allgemeingültig bekannte Hauptfrage: Was werde ich mit den Aufnahmen tun?
Ich kann sie sicher immer wieder bei einer 200% Vergrößerung an meinem 2550x1440 Monitor akribisch ansehen, dabei werde ich ebenso sicher viele Unschärfen, Moires oder chromatische Abberationen entdecken, doch ist das der Sinn und Zweck? Meiner ist es nicht.
Ich möchte einmal meine Bilder in einer Ausstellung präsentieren, und dazu sind vielleicht gerade noch folgende Überlegungen für meine Ansprüche an die Auflösung zu bedenken:
1. Wie groß soll das größte Format sein, in dem ich eine Aufnahme präsentiere? - DinA3 oder DinA2 oder größer?
2. In wie weit bin ich zu Ausschnittvergrößerungen gezwungen, um ein Bild als Gesamtkomposition auszustellen? 80%, 50% oder weniger?
3. Welche Körnung ist gerade noch akzeptabel, damit sich die Kanten meines Motives vom Hintergrund abheben?
4. Mit welcher Objektiv-Lichtstärke und welcher ASA-Einstellung kann ich fotografieren, ohne dass ein Motiv dem Bildrauschen zum Opfer fällt?
Diese Fragen bringen mich aber keineswegs zu der Nachfrage nach den Megapixeln einer Kamera, sondern zur Frage nach der Sensorgröße. Da ich kein Berufsfotograf bin, fällt Mittelformat wie z.B. PhaseOne oder Hasselblad für mich aufgrund des Anschaffungspreises aus.
Das nächstkleinere Sensorformat ist das Kleinbildformat. Das ist das für meine Zwecke mehr als ausreichende Format. Über die Marke der Kamera kann jeder eine eigene Entscheidung finden. Ich meine, dass schon 12MP für die DinA2 Vergrößerung ausreichend sind. Ich fotografiere momentan mit APS-C Format und hinunter bis MFT. Einen Ausdruck von DinA2 mit MFT habe ich noch nicht geplottet. Ich bin dennoch neugierig darauf.
wpid-fliedb-jean.jpg
Ist also die Frage nach dem Body entschieden, folgt die nächste Frage nach dem Objektiv.
Bei dieser Beantwortung bin ich schlussendlich zu der Erkenntnis gelangt, dass die Lichtstärke in der Streetfotografie viel mehr Spielraum bei der Bildgestaltumg bietet, wenn ich einige Reserven habe. Eine f 1:1,8 / f 1:1,7 oder gar f 1:1,4 bietet diese notwendigen Reserven bei abnehmendem Licht, was ich auf der Straße immer wieder erlebt habe. Von da her ist für mich in der Streetfotografie die f1:2.8 zur Grenzlichtstärke geworden. In den anderen Bereichen der Fotografie hat sich auch die f1:4,0er Lichtstärke bewährt, manchmal auch die f1:5,6er als größte Blende.
Die Brennweite ist hier für mich von zweitrangigem Belang, ich muß mich nur mehr bewegen oder ein Zoomobjektiv benutzen. Auch das mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich selbst benutze gerne das 35er f1:1.8er für die APS-C (in KB 52,5mm) sowie das 20er f1:1,7 für MFT (in KB 40mm).
Da nun alle diese Fragen grob angeschnitten wurden, kann ich mich wieder der Beschreibung der Beziehung der Schärfe zum Bildinhalt widmen. Wie ich anfangs schon beschrieben habe, war mein Eindruck und meine Bewunderung der o.g. Ausstellung enorm. Die Bilder wurden in verschiedenen Größen ausgestellt, die Grundlagen waren sehr verschieden, es wurden unterschiedliche Negativgrößen benutzt und Vergrößerungen davon hergestellt, die in ihrer Einzigartigkeit für mich von besonderem Wert und außerordentlicher Lehrkraft waren und sind.
Ich habe für mich festgestellt, dass ein bestimmter Grad der Körnung, der in der Sprache der digitalen Fotografie "Rauschen" genannt wird, der Bildaussage bis zu einem gewissen Maße nicht entgegensteht. Diese Erkenntnis lege ich für meine Vorstellung von Schärfe zugrunde. Dadurch verschieben sich die Prioritäten besonders bei der Bildbetrachtung, denn es kommt mir auf die Gesamtaussage des Bildes an, und es geht in diesem Blog natürlich um die Fotos wohlgeformter Hintern. So kann ich mit einem leisen Schmunzeln über meine vielen vergeblichen Anstrengungen zur Findung der Kameraausrüstung mit der noch besseren Schärfeleistung und Abbildungsleistung sinnieren. Da es jedoch müßig wäre, meine Irrfahrten nachzuzeichnen, kann ich besser nur mein persönliches Fazit zur Schärfe stellen:
Ich habe es überbewertet. Es lassen sich mit einer 12MP APS-C Kamera beeindruckende Vergrößerungen herstellen, deren Bildaussage ohne Abstriche, also ausdrucksvoll zu kommunizieren ist. Es kommt für mich auf das Motiv und auf die Gesamtkomposition an. Stelle ich mir die Frage, was ich mit dem Bild sagen möchte, und sehe mir daraufhin das Bild an - und kann ich die Antwort, also meine Intention finden, so ist es für mich gelungen. Der Betrachter findet ohnehin seine eigene Interpretation der Bildaussage, wenn er sich die Zeit nehmen möchte, zu sehen.

Die Säulen des Po, Teil 1 (34)

Der Blick auf sein Gegenüber in der Straßenbahn gleitet wie beiläufig an seinem Antlitz vorrüber. Die Augen sehen fast durch den Menschen hindurch. Kreuzen sich einmal die Blicke, so folgt ein fast hastiges Wegsehen, von dem nur die Unnatürlichkeit der Reaktion auf eine Situation hindeutet, die lieber peinlichst vermieden wird. Es ist nicht vorgesehen, in der Berliner U-Bahn Sichtkontakt mit einem Mitreisenden aufzunehmen, die Anonymität der informellen Zusammenkunft ist einzuhalten. Man sieht ins Nichts oder auf einen der eigens deswegen angebrachten, tonlosen Bildschirme, über die die neuen Nachrichten in Schlagzeilen
store jeans
Sehr interessant ist der Moment, wenn die U-Bahn plötzlich in den Untergrund abtaucht. Die Seitenscheiben der Waggons werden unvermittelt zu riesigen Spiegeln, in die die Reisenden schauen können. Dabei gänzlich ungestraft die Spiegelbilder der vor ihnen sitzenden Menschen ansehen zu können, diese niemals festgeschriebene, stillschweigend hingenommene Übereinkunft zwischen den betrachtenden und betrachteten U-Bahn-Reisenden in Berlin, wie auch in London und vermutlich überall anderswo in der Welt, gestattet den Schauenden die Menschen dann doch anzusehen. Seine Mitmenschen der Umgebung, deren Blicke sogar für einen Augenblick oder zwei verweilen dürfen.
Wir können für uns selbst ergründen, warum uns das Gesicht des Nachbarn auf der Bank gegenüber so eine Anziehungskraft und Ausdrucksstärke entgegenwirft.
Schließlich haben wir nur die Zeit der gemeinsamen Reise, um die Erkenntnis über die Emotionen zu erspähen, die das Gesicht des Gegenüber in uns hervorruft. Das ist schon so viel mehr, als die Zeit, die uns bei der Begegnung von hastenden Menschen in der durchwühlten Fußgängerzone der Altstadt bleibt.
Wir sitzen oder stehen in der Bahn, bewegen uns trotz totalem Stillstand des eigenen Körpers mit enormer Geschwindigkeit vorwärts, meist gerichtet in die "richtige" Richtung. Dabei haben wir Zeit. ÜBRIG!
Wir haben die Zeit zu Schauen; neben der Zeit zum Lesen. Zum Schlafen. Zum Dösen. Zum Träumen. Zum - ja doch, für die Bedienung unseres Smartphones. Und das kostet Zeit. Das bringt uns schnell ins Soll unseres Zeitkontos, denn dafür ist die Fahrt mit der Bahn oft zu kurz. Das Abarbeiten der Punkte unserer ToDoList auf dem Phone nimmt viel Zeit in Anspruch. Wir schicken SMS, eMails, MMS, posten, twittern, spielen, was das Zeug hält. Die Umgebung, auch -fremde Welt da draußen- genannt, die wir in der U-Bahn aushalten müssen, trennen wir von uns durch das Starren und Wischen auf unseren Smartphones.
Wenn wir aber das Phone am Abend nicht in die Ladeschale gestellt haben, nicht unseren Ersatzakku dabei haben und auch dummerweise den Reserveakku des Ersatzakkus in der anderen Jacke haben, dann wird es wieder verzweifelter Ernst. Wir haben wieder Zeit.
wpid-cadac-jeans.jpg
Vielleicht schauen wir dann doch mal wieder hin. Zu den Dingen und Menschen, zu den Häusern und Bäumen, zu den Autos und der Reklame. Auf den Bildern der Reklame sehen wir andere Menschen, als vor uns auf der anderen Seite der Sitzreihe. Diese lächeln beständig. Jene eher selten bis gar nicht. Aber bei Diesen liegt es am Produkt, mit dem sie auf dem Foto sein dürfen, welches uns alle Träume erfüllt, besonders die, von denen wir selber noch nichts gewußt haben. Bei Jenen liegt es vielleicht am bevorstehenden Arbeitstag, an der bevorstehenden Aufgabe, an der alltäglichen Sorge des Lebens. Oder es ist schlichtweg der entspannte Moment der Fahrt von A nach B über C.
Schauen wir weiter. Sehe ich weiter. Ich sehe gerne Menschen an. Das sagte ich schon mehrfach. Ebenso gerne fotografiere ich Menschen. Nicht nur die Bilder, die ich hier begleite, auch gerne Menschengesichter, die ich natürlich nicht veröffentlichen darf. Nur die erfragten Portraits werde ich einmal ausstellen.
Das Thema dieses Blogs ist aber der Hintern, den ich nach wir vor für eines der schönsten Körperteile halte. Was wäre der der Hintern aber ohne die Beine, besonders der Oberschenkel und zu recht wird jeder sagen, ohne Beine gäbe es keinen verlängerten Rücken. Dem würde ich niemals widersprechen. Was ich damit beschreiben möchte ist das Verhältnis zwischen der Form des Po und der Form der Beine. Genauso der Länge der Beine wie der Umfang und die Proportionen. Jetzt wird der Bezug der Überschrift zum Inhalt verständlich, denn im bald folgenden Teil 2 von "Die Säulen des Po" möchte ich nach dieser Einleitung meine Gedanken und Feststellungen über die Beine posten.

Dienstag, 8. Januar 2013

28. Gesellschaftliche Konventionen - Sag' bloß nicht Hintern

Was lässt sich über gesellschaftliche Konventionen - in Verbindung mit dem Gesäß - so alles bemerken? Lese ich bestimmte Artikel über das Thema, so eröffnet sich mir ein wahrer Reigen dieser Konventionen. Bestimmungen über Bestimmungen, Regeln, wohin man sieht und Tabus, deren Verletzung fast eine gesellschaftliche Ächtung, wenigstens aber eine soziale Diskriminierung zur Folge haben kann.
Was haben wir, was hat unsere Gesellschaft erreicht?
Wir sind unsere Gesellschaft. Wir machen sie aus. Wenn wir uns am sozialen Umfeld orientieren, wenn wir teilnehmen am gesellschaftlichen Miteinander, wenn wir interagieren, so prägen wir unser Miteinander aktiv mit. Wir entwerfen selber die Umstände, unter denen wir uns wiederum selbst verantworten müssen.
Wie entstanden also die Konventionen in meiner westlich geprägten Umwelt? Ich lernte schon als Kind, was sich ziemt und was nicht. Diese Konditionierung, die meine Eltern ihrerseits von deren Eltern, und diese wieder von ihren Eltern erfuhren, und die auch wir an unsere Kinder weiter geben. Eben diese Konditionierung eröffnet in uns eine Instanz, welche die Konventionen auf unsere Handlungsmuster überträgt. Dadurch wird eine Kommunikationsebene geschafft für die Verständigung in unserer Gesellschaft respektive in unserem sozialen Umfeld. Ohne diese Fähigkeit könnten wir uns in unserer Gesellschaft nicht verständigen. Wir wären in unserem Land, in dem wir nicht nur die Sprache nicht verstünden, auch die Gestik und Mimik sowie die Verhaltensweisen wären uns gänzlich unverständlich.
image
Aber wir haben die Fähigkeit der Kommunikation. Wir können sprechen und manchmal sogar zuhören. Und wir können denken. Manchmal auch nachdenken. Wir haben die Freiheit und selten sogar die Zeit, die Sitten und Bräuche, die Regeln und Vorschriften, die Gesetze und Verbote und die Dinge allgemein in Frage zu stellen.
Ob die Dinge dann der Überprüfung stand halten, das ist nicht gesagt. Jedes könnte ganz, könnte zum bestimmten Teil oder könnte gar nicht aufrecht erhalten werden. Es geht dabei nicht darum, Gesetze zu brechen, oder Verbote zu umgehen. Es geht nicht darum, mit alten Bräuchen zu brechen und die Regeln zu verletzen. Es geht für jeden von uns Menschen darum, dieses Gebilde der Gesellschaft, unserer Gesellschaft, zu reflektieren. Was meine ich mit "reflektieren"? Ich frage nach dem Sinn und dem Ursprung für den Ist-Zustand. Ich stelle die Frage:"Wie wirkt die soziale Umgebung auf mein Leben und das meiner direkten und entfernteren Mitmenschen. Ich rede mit den Menschen und frage einfach.
Denke ich also hier laut über die Eingangs gestellte Frage nach.
Was lässt sich über gesellschaftliche Konventionen in Verbindung mit dem Gesäß so alles bemerken?
Der Hintern ist im Grunde genommen tabu. Er ist hinten und vorne ist das, worum es geht. Er ist es, aus dem der Körper sich der überflüssigen Exkremente entledigt. Wie ich schon weiter oben erwähnte, lernen wir als Kinder, dass das "AA" "bahbah" ist. Und wir sollen uns ja nicht dort anfassen. Genau genommen nicht nur dort nicht. In früheren Zeiten war es laut Berichten der Altvorderen noch viel strenger. Diese "Regel" wird uns unter vielen anderen beigebracht, bis wir sie verinnerlicht haben. Unterstützend kommen noch die Einflüsse aus anderen Bereichen hinzu, wie der Umgangssprache: "Du Ar... " und "ar...kalt" zum Beispiel. In meinen Gedanken entsteht dabei die Frage nach der "Richtigkeit", nach dem Ursprung für den "Verruf".
In der Öffentlichkeit redet man nicht gerne über den Po. Es ist kein Thema. Die Auseinandersetzung findet lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wenngleich es mittlerweile schon Ausnahmen gibt. In Brasilien wurde neulich die Miss Bumbum gekürt. Bumbum wird in Brasilien der Hintern genannt. Eine andere Kultur, auf die wir zugleich naserümpfend herniederblicken und neiderfüllt aufsehen.
Das Internet stellt mittlerweile eine Plattform zur Verfügung, die die Möglichkeit zur halböffentlichen Darstellung der Ansichten der Nutzer bietet. Nicht nur durch einen Blog oder eine Homepage kann etwas dargestellt werden, was sonst nicht zu veröffentlichen wäre. Auch durch die Auswertung der Begehrlichkeiten findet eine gesellschaftliche Dokumentation statt. Was wird wie oft von wem nachgefragt? So wie in meinem Blog wird mancher Gedanke mitgeteilt, der gelesen wird und damit anregt, aufregt und einen (Denk-) Anstoss gibt.
image
Komme ich wieder zurück zum "Das macht man nicht!" Schon das Wort Sitte erzeugt in mir ein deutliches Widerstreben. Das kommt m.E. durch die Erfahrungen, die sich auf der Soll - Seite meines Gewissenskontos seit meiner Jugend addiert haben. Sittsames Verhalten bedeutet für jeden Menschen etwas anderes, es finden sich zwar Gruppierungen, die oberflächlich gesehen in der Sitte einen gemeinsamen Nenner gefunden haben, die jedoch bei näherem Hinsehen starke Differenzen aufweisen. (Beisp.: Kirche oder Vereine)
Das empfinde ich in meiner Kultur als verklemmtes und verlogenes Verhalten. Ich sehe "Verklemmt" wörtlich und meine es so, als dass etwas klemmt, was gerne heraus möchte. Vielleicht wird es durch ein Gewissen eingeklemmt, welches aufgezwungen, domestiziert wurde. Hier oder in Papua-Neuguinea. Mit unterschiedlichen Wertvorstellungen.
Vielleicht durch die Sitte wird etwas eingeklemmt, das eigentlich unserer Natur entspricht. Wer bestimmt, was durch den Filter Gewissen, Sitte, Gesetz usf. aufgehalten wird, und zu einem Sediment in unserem Wesen wird.
Kann ich es anhand von Beispielen beschreiben, ohne gleich als freizügig und verantwortungslos bewertet zu werden. Sicher nicht. Doch wer bewertet? Ein Mensch? Eine Gesellschaft? Eine Konfession? Eine Gemeinschaft? Eine Partei? Ein Verein? Ein …?
Nehme ich ein Beispiel: Unbedeckte Schulter in einer venezianischen Basilika. Ein anderes: Mit Hut in eine Dorfkirche der Eifel. Noch eines: Lachen in einem Gerichtssaal. Ein letztes: Mann in einem String-Tanga im Kurbad Baden-Baden. Ein allerletztes: Eine Familie mit 6 Kindern im Feinschmeckerrestaurant.
image
Es könnte immer so weiter gehen mit Beispielen. Ihnen fallen bestimmt auch noch zig-hunderte ein. UND WER HAT WANN BESTIMMT, DASS WAS NICHT SITTSAM IST???
Wir! Wir halten uns daran. Nicht auffallen. lieber konsumieren. (… ich schweife ab!)
Denke ich also weiter. Warum ist unser Hintern tabu? Ist ein verantwortlicher Umstand der unangenehme Geruch, der entweichen kann? Sind es die Exkremente? Suche ich in der Geschichte nach...
bis bald

Montag, 7. Januar 2013

33. Die Fastzination des Weiblichen

" Ein Frauenhaar zieht mehr als hundert Ochsen"  (Unbekannt)  


Viele, sehr viele Worte beschäftigen sich mit der Fastzination des Weiblichen. Entscheidend für meine persönliche Betrachtung des weiblichen ist, dass ich als Mann heterosexuell bin und damit das andere Geschlecht, nämlich die Frau, anziehend empfinde. Nicht nur Männer beschreiben das weibliche Geschlecht immer wieder mit den bezaubernsten Worten, auch Frauen tun dies mit großer Hingabe. Wenn ich vom grundlegendsten Bedürfnis des Menschen ausgehe, und ich meine dies bei aller "Zivilisation" tun zu dürfen, dann kommt der Part der Fortpflanzung neben den Bedürfnissen nach Nahrung und Wohnen als Hauptverantwortlicher dafür in Frage.

image
   Die Menschheit bewegt, wie bei Tieren und Pflanzen, ein sog. Fortpflanzungstrieb. Dient dieser der Arterhaltung, so dient unser "Mögen" des anderen Geschlechts rein wissenschaftlich betrachtet der Fortpflanzung. Biologisch betrachtet hat die Natur Mechanismen entwickelt, die zur Arterhaltung wesentlich beitragen. Nämlich sind bei der zweigeschlechtlichen Fortpflanzungsweise bei den meisten Wesen Schlüsselreize in Form von körperlichen Attributen vorhanden, die dem anderen Geschlecht eindeutig zugeordnet werden können und zum Teil in veränderter, optischer oder geruchlicher Weise als paarungsbereitschafts - Symbol verstanden werden können. (z.B. Farbe, Duftstoffe, Körperhaltung bei Tieren; Kleidung, Verhalten, Kommunikation beim Menschen.)


   Wir Menschen pflanzen uns also in zweigeschlechtlicher Art und Weise fort. Wir brauchen damit zur Arterhaltung einen Partner, den wir uns aussuchen können. Eine unermeßliche Anzahl an möglichen Konstellationen der Partnrrwahl vor Augen ist der Mensch in der Realität meist jedoch in seinem engeren oder weiteren Wirkungskreis räumlich begrenzt. Durch die einfache Möglichkeit des Reisens und der relativ einfachen Wahl des Wohnortes und damit Wirkungskreises ist es uns Menschen mehr als jemals zuvor gelungen, in einem Kreis von Menschen vielfältigster ethnologischer Herkunften zu leben.

  Eine Auswirkung dessen ist in der Tatsache deutlich geworden, dass sich die allgemeingültigen Schönheitsideale nicht mehr nur in einem Typus Mensch wiederspiegeln, sondern sie variiren. Nicht dass es ein bloßes Phenomen unserer Zeit wäre, gab es doch immer schon Reisende oder gar Völkerwanderungen, doch in diesem Ausmaß und besonders dieser Geschwindigkeit ist es heute exorbitant geworden. Die allgegenwärtige Anwesenheit der Medien nocht nicht mal einbezogen multiplizieren diese alles um ein Vielfaches. Somit haben wir Menschen in allen erdenklichen optischen und wesentlichen Facetten vor uns, die, ob wir wollen oder nicht, einen Einfluss auf unser Weltbild, besser gesagt Menschenbild ausüben und es damit formen.
image
   Sehen wir nun den ein oder anderen Menschen vor uns, sehen ihn an, nehmen ihn also wahr, so empfinden wir ihn in nur Sekundenbruchteilen als sympatisch oder unsympatisch. Ursprung dieser Entscheidung sind neben anderen Instanzen die Erinnerungen an bereits gesehene Personen, sozusagen die Summe aller gesehenen Menschen jemals. Diese Prämisse als Vorraussetzung behandelt zählt jeder wahrgenommene Mensch auf der Sollseite unseres Menschenbilder - Kontos, während sich die Haben-Seite auf unsrere Vorlieben/Mögen/Attraktivitäts-vorstellungen direkt auswirkt.

   Angewandt auf das Thema meiner Fastzination des Weiblichen bedeutet das, dass sich durch die Permeablität meiner Eindrücke immer neu ein Ideal von Schönheit entwickelt, dessen Spuren sich in den fotografierten Bildern nachvollziehen lassen und auch beschreiben lassen.

   Ich bin fastziniert von einer Weiblichkeit, die ich immer neu definiere, die ich immer neu entdecke. Ich sehe gerne einen schönen Menschen an, entdecke immer wieder schöne Körperlichkeiten, entdecke ansprechende Gesichter und traue mich sie anzusehen! Ich finde es einfach schön, einen schönen Hintern anzusehen, aber darum dreht sich gerade das gesamte Thema in diesem Blog.

32. Moralia 2

Hier möchte ich anschließen an den Artikel "Moralia".
image
Es geht weiterhin um die Moral, diese hohe Instanz in unseren Köpfen. Wenn wir sie erkannt haben, wenn wir wissen, wer sie ist, und wenn wir es geschafft haben, ihre Entstehung in uns nachzuvollziehen, dann sind wir in der Lage dazu, diese in Frage zu stellen. Wir können sie mit den Ideen und Wertevorstellungen in uns mit denen der Gemeinschaft abgleichen, von der wir uns als ein Teil verstehen. Ich sehe uns aber nicht als ein Produkt dieser Gemeinschaft, sondern viel mehr als ein Multiplikator. Durch unser Handeln - eigentlich schon durch unsere schiere Existenz - prägen wir die Gesellschaft, in der wir leben. Nicht umhin kommen wir bei unserem Beitrag zu sagen, was wir denken, unseren eigenen, persönlichen Standpunkt zu vertreten. Den sollten wir natürlich kennen und den Mut haben, ihn auszudrücken. MUT? Ja Mut meine ich, denn es nicht leicht, sich zu positionieren, spielen doch mehrere Faktoren dabei eine Rolle:

1.  Ich sollte mich selbst gefunden haben. Ist dies nicht der Fall, so weiß ich nicht, von wo oder gar wem aus ich hier etwas reflektiere.

2. Ich sollte genügend Informationen über die Fragestellung gesammelt haben. Wenn ich durch Halbwissen wesentliche Inhalte nicht einbringen kann, so habe ich auf einer Seite des Hauses das Fundament nicht gesetzt und das Haus hält nicht mal einer Böe stand.

3. Ich sollte mich mit den Gedanken auseinander gesetzt haben. Habe ich nicht einmal das Für und Wider beleuchtet, so verblendet mein Fokus die Gesamtansicht und ich erliege einem Tunnelblick. Durch die Sichtweise von einem oder mehreren weiteren Standpunkten erscheint manch Gedanke plötzlich in einem anderen Licht. Der berühmte Schritt zurück sei hier genannt, der den Wald vor lauter Bäumen enttarnt.

4. Ich sollte nach der Entstehungsgeschichte fragen. Warum ist es dazu gekommen? Welche Umstände oder welche Begleitumstände haben zu einem Zustand geführt. "Wer die Vergangenheit versteht, brauch die Zukunft nicht zu fürchten." Diesen Satz las ich als Kind in einem meiner Geschichtsbücher und er bewahrheitete sich durchaus. Heißt er doch übersetzt so etwas wie: " Das habe ich schon mal gesehen, das könnte daher kommen, dass …" Nicht das Schubladendenken propagiere ich damit, ich meine, es hilft mir zu wissen, dass Feuer heiß ist und zerstören kann, daher zünde ich keine trockene Wiese (mehr) an. Weiter übersetzt meine ich damit, dass ich in einer fruchtbaren Disskussion einen Menschen beispielsweise nicht persönlich untergrabe! ("Du hast doch noch nicht ….")

5. Ich soll sagen, was ich denke und es begründen. Auch ein Grund kann gemeinsam beleuchtet werden und als Trugschluss überführt werden.

6. Ich soll mich trauen, etwas zu sagen. Es ist nicht immer leicht, etwas in der Gesellschaft zu verändern, oder auch einen Beitrag zu leisten, der gehört wird, gesehen oder erlebt wird. Mit im Strom zu schwimmen, das Fähnchen im Wind zu leben trägt nicht dazu bei, die Gemeinschaft zu verändern, zu ihr beizutragen. Dein Ruf in der Masse der "JAWOLLS" ist dem Untergang geweiht, dem Untergang der Individualität, die von allen Seiten des Lebens mit den Waffen der Konformität torpediert wird. Ich meine, Veränderung führt meist zu positivem Fortschritt. Nicht, dass alles Althergebrachte falsch ist!  Durch die Tatsache, dass das Leben ein Fluss ist, und wir eine Zeitspanne zu Gast auf der Erde sind, finden wir immer neue Ufer. Diese gilt es neu zu erforschen mit den Erfahrungen der Altvorderen und den eigenen.

7. Manchmal kommt es darauf an, ein Fels in der Brandung zu sein. In der Beziehung zu a. sich selbst; b. dem Partner gegenüber; c. der Gesellschaft gegenüber. Sei Du selbst, sage es, handle so, verweigere es. Standhaftigkeit mit Offenheit sind im Punkto Moral keine Widersprüche in sich.
image
Mit dem Mut des eigenen Wesens kann ich also die Moral in Frage stellen. Bezogen auf mein Hauptthema, für das ich hier etwas weiter ausgeholt habe und dies auch sicher noch des öfteren tun werde, möchte ich zur vorhandenen Moral plakativ vermerken, dass ich diese scheinheilige Moral in dieser Gesellschaft, in der ich mich momentan aufhalte, in Bezug auf den Hintern nicht für wahrhaftig halte. (Wie in Bezug auf viele andere Themen auch!)

Zur Begründung:
Der Hintern ist und bleibt ein vielbetrachtetes Körperteil. Dessen Anziehungskraft beim "anderen" Geschlecht ist ungebrochen hoch. Die heimliche Suche im Internet, die von den Betreibern der Suchmaschinen ausgewertet nicht mehr allzuheimlich zu sein scheint, spricht eine mehr als eindeutige Sprache. Spreche ich mit verschiedenen Menschen über das Thema im weitesten Sinne, so spricht die Mehrzahl frei über die eigene Affinität zum Hintern des Partners oder anderer schöner Hintern anderer Menschen.


Ich stelle hier bewußt die Frage nach der Herkunft dieser Tabus. Auf der Suche nach einer Erklärung werde ich in weiteren Beiträgen meine Erkenntnisse notieren. Die Scheinheiligkeit der Gesellschaft ist hinlänglich beschrieben worden. Suche ich nach den Wurzeln dieses Übels, werde ich an vielen Orten fündig, die Kirche ist einer davon, die Vereine ein zweiter, die Medien ein dritter - die Reihenfolge ohne Wertung. Ich werde sie beschreiben, zwar nicht hier und jetzt, aber zum späteren Zeitpunkt.

Samstag, 5. Januar 2013

31. Bedeutung des Wortes Hintern und Synonyme

"Das (Un-) Wort" oder "ein ambivalentes Verhältnis"

DER HINTERN

In Wikipedia ist unter anderem zu lesen: "Das Gesäß (anatomisch Nates, Clunium, Regio glutea, Regio glutealis, Glutealregion) ist ein nur bei Menschen und ansatzweise bei Primaten ausgeprägtes Körperteil am unteren Rumpfende. In der topographischen Anatomie wird das Gebiet des Gesäßes als Regio glutaea (Gesäßregion) bezeichnet.…"
So die Erklärung des Wortes dort. Im Duden ist zu lesen:
"(Hintern), umgangssprachlich für das Gesäß (Nates, Clunes, Clunis); die Bezeichnung stammt von lateinisch podex, der Hintere. Seine Form, das heißt die der Pobacken und der Pospalte mit dem After, wird durch die Form des knöchernen Beckens, die individuell verschiedene Ausbildung der Gesäßmuskeln und durch Fettgewebe (in individuell verschiedenen Anteilen) gebildet. Die Form des Pos und seine Bewegung beim Gehen kann eine starke erotisch-sexuelle Signalwirkung haben, die durch enge Kleidung und betonte Bewegungen noch verstärkt werden kann. Diese Wirkung kann durchaus aus unserer Abstammung als Säugetier abgeleitet werden, da bei diesen bis hin zu den Menschenaffen (Primaten) die Region des Afters und der darunter liegenden Geschlechtsöffnung der Weibchen (Anal-Genital-Region) sowie die Analregion der Männchen eine wichtige optische und geruchliche Signalwirkung auf die Geschlechter haben."
l


Eine Bezeichnung bei den Eidgenossen in der Schweiz ist "Fudi" oder "Füdle“, deren Wort-Wurzeln – wie bei „Fotze“ – wahrscheinlich das indogermanische *pū, „faulen“, „stinken“  sein sollen.

Gesäß: mittelhochdeutsch gesæʒe = (Wohn)sitz; Ruheplatz, dann: Gesäß, althochdeutsch gisāʒi = Ruheplatz; (Wohn)sitz, Siedlung, eigentlich = das, worauf man sitzt, zu ↑sitzen
Hier eine unvollständige Aufzählung von Synonymen:
  1. 2 Brötchen
  2. 4 Buchstaben
  3. Abseite
  4. Allerwertester (umgangssprachlich scherzhaft verhüllend)
  5. Analkanal
  6. Anus
  7. Apfelbäckchen
  8. ars (althochdeutsch, ursprünglich Erhebung; vorstehender Körperteil)
  9. Arsch (derb, aus indogermanisch orso-s, „Hinterer“ ,im Hethitischen arraš, im Griechischen órros, eigentlich Anus)
  10. Arschbacken
  11. Ärschle
  12. Birne
  13. Bobbo
  14. Bobbes
  15. Brötchen
  16. Buchstabe
  17. Buckel (umgangssprachlich)
  18. Bumba
  19. dicke Kiste
  20. Dups (schlesisch)
  21. Envers (veraltet)
  22. Fettbacken
  23. Fettbeule
  24. Fott
  25. Futt (Rheinland)
  26. Füdli (schweizerisch)
  27. Gammler
  28. Gegenteil (umgangssprachlich scherzhaft)
  29. Gesäß
  30. Glutalregion, Nates (anatomisch)
  31. großes Fass
  32. Hinterbacken
  33. Hinterer (umgangssprachlich)
  34. Hintergestell
  35. Hinterkastell (salopp)
  36. Hintern
  37. Hinterpartie
  38. Hinterseite
  39. Hinterster
  40. Hintersteven (landschaftlich scherzhaft)
  41. Hinterteil
  42. Hinterviertel
  43. Kehrseite (umgangssprachlich scherzhaft)
  44. Keister
  45. Kiste (familiär)
  46. Kreuz
  47. Maschikseite(ostösterreichisch)
  48. Mäse, Gat, Maars (niederdeutsch)
  49. Moors, Mors (niedersächsisch)
  50. Po (Kurzwort für Popo)
  51. Pobacken
  52. Podex (veraltend, hochsprachlich, lateinischen Ursprungs, geht auf pedere, „furzen“, zurück)
  53. Pöker (norddeutsche Kindersprache)
  54. Pöks
  55. Popo (aus der Kindersprache) verdoppelte Kurzform von Po
  56. Popöchen
  57. Poppes (Eifel)
  58. Posterior
  59. Posteriora (bildungssprachlich scherzhaft veraltet)
  60. Rosinenbrötchen
  61. Rückfront
  62. Rückseite
  63. Schinken
  64. Sitzfläche
  65. Sitzfleisch (salopp scherzhaft)
  66. Steiß
  67. Sterz
  68. toches ( jiddisch)
  69. Tokus; (landschaftlich)
  70. verlängerter Rücken (scherzhaft verhüllend)
  71. Wängle(badisch)
Andere Sprachen:
Dänisch: røv, sæde
Englisch: behind, rear, bottom arse, ass, bootie, booty, bum, buttocks, butt, hind end, quarters, buns, Bowels
Französisch: derrière, daûr , martìn
Friaulisch: cûl
Italienisch: deretano, sedere, culo, posteriore, chiappe
Niederländisch: achterwerk, achtereinde, achterste,  bips, staartstuk, zitvlak, kont, billen
Norwegisch: bak
Chinesisch: 臀部 (túnbù), 屁股 (pìgu), 臀 (tún)
Italienisch: culo (männlich), sedere (männlich), deretano (weiblich)
Katalanisch: cul (männlich), traser (männlich), pompis (männlich)
Slowenisch: ritka (weiblich)
Spanisch: culo, anca, trasero
Esperanto: postaĵo, pugo, sidvango
Finnisch: perse
Isländisch: rass, sitjandi, heimskingi
Polnisch: dupa
Portugiesisch (brasil.): bunda
Rätoromanisch: chül
Rumänisch: cur
Russisch: жопа (žópa), задница (zádnica)
Sorbisch (Ober-): rić, (Dim.) ritka, zadk
Schwedisch: röv, häck; arsle, vulgär: arsel, bak, ända
Tschechisch: prdel
Türkisch: göt, kic
Ungarisch: segg
Venezianisch: cuło
Schweizerisch: Fudi, Füdle
Begriffsursprung "Arsch": vom protogermanischen „*arsoz“ (vergleiche englisch arse, amerikanisch ass, mittelniederländisch ærs); verwandt mit griechisch „orros“ (Schwanz, Steiß), hittitisch „arrash“, armenisch „or“ und altirisch „err“.  aus Wiktionary
Mit Schimpfwörtern belegt:
  • Hintergedanken
  • hinterhältig
  • "Du kannst mich am Arsch lecken" (Mittelalter, galt als Entwürdigung und Demütigung)
  • Das Wort "Scheiße" ist seit dem Mittelalter ein Ausdruck der Ablehnung und des Fluchens.
  • hinterlistig
  • hinterrücks
  • ...
Redewendungen
  • Arsch und Friedrich sein - egal sein, gleichgültig sein
  • am/im Arsch sein - ein großes Problem haben, Ärger bekommen, müde/kaputt sein
  • am Arsch vorbeigehen - egal sein, gleichgültig sein
  • am Arsch der Welt - fernab der Zivilisation
  • den Arsch abfrieren - sehr frieren
  • sich den Arsch/Hintern aufreißen - sich sehr (oft aber vergebens) abmühen; aber: jemandem den Arsch aufreißen - sich bei jemandem mit Nachdruck beschweren
  • den Arsch hochbinden - strafen
  • den Arsch polieren - strafen, züchtigen
  • den Arsch versohlen - strafen, züchtigen
  • einer ist immer der Arsch - jemand fällt immer auf, tanzt immer aus der Reihe
  • ein müdes Arschrunzeln kosten - eine Leichtigkeit sein
  • Feuer unter den Arsch machen oder Feuer unter dem Arsch machen - antreiben, strafen, züchtigen
  • für'n Arsch - vergebens
  • Himmel, Arsch und Wolkenbruch - Fluch
  • Himmel, Arsch und Zwirn - Fluch
  • im Arsch - kaputt
  • jemandem geht der Arsch auf Grundeis - große Angst haben, sich fürchten
  • jemandem in den Arsch/Hintern kriechen - sich bei jemandem einschmeicheln
  • jemandem in den Arsch treten - jemanden antreiben, strafen
  • keinen Arsch in der Hose haben - keinen Mut haben
  • leck mich am Arsch - Aufforderung, sich zu entfernen, jemanden in Ruhe zu lassen
  • gearscht sein - selbe Bedeutung wie "am Arsch sein"
  • sich den Arsch ablachen - sehr lachen, sich tot lachen, über einen makaberen Witz lachen
  • Nimm endlich den Finger aus dem Arsch! - Mach dich endlich an die Arbeit!
  • auf einer Arschbacke absitzen! - etwas mit Leichtigkeit erledigen, ausharren
  • den Hintern zusammenkneifen - durchhalten
  • sich mit etwas den Hintern abwischen -Bezeichnung für etwas völlig wertloses
  • sich auf den Hintern setzen - fleißig lernen, arbeiten
  • aufs Gesäß fallen - überrascht sein
  • sich in den Hintern beißen - sich sehr ärgern
  • jemandem mit dem Hintern ins Gesicht springen - jemanden stark zurechtweisen
  • jemandem den Hintern verhauen, versohlen - jemanden bestrafen


Ableitungen von Arsch:    
  • Affenarsch
  • Apfelarsch
  • Arschbacke
  • Arschansatz
  • arschblöd
  • arschegal
  • Arschfalte
  • Arschfick
  • Arschgesicht
  • Arschgeweih
  • Arschhaar
  • Arschkarte
  • Arschkriecher
  • Arschkugel
  • Arschkuh
  • arschlecken
  • Arschlecken
  • Arschlecker
  • Arschleder
  • Arschloch
  • Arschrunzel
  • Arschkrampen
  • Birnenarsch
  • Blödarsch
  • Breitarsch
  • Dreckarsch
  • Frauenarsch
  • Fettarsch
  • Kinderarsch
  • Knackarsch
  • Kugelarsch
  • Männerarsch
  • Pferdearsch
  • Saftarsch
  • Stutenarsch
  • Weiberarsch
  • verarschen


Eine weitere Erläuterung:
"Das Gesäß (anatomisch nates, clunium, gluteus, regio glutealis) ist ein nur bei Menschen und ansatzweise bei Affen ausgeprägter Körperteil am unteren Rumpfende. In der topographischen Anatomie wird das Gebiet des Gesäßes als Regio glutaea (Gesäßregion) bezeichnet. Bei Tieren nennt man diese Region auch „Kruppe“."
Anatomie:
"Das Gesäß ist aus zwei halbkugelförmigen, spiegelsymmetrischen Hälften, den beiden Gesäßbacken, aufgebaut, die von der Analrinne (Crena ani) getrennt werden. Es besteht aus den Sitzbeinen (Os ischii) des Beckens als knöcherner Grundlage, den Gesäßmuskeln Musculus gluteus maximus, medius und minimus und ausgeprägten Fettpolstern, vor allem unter der Haut. Der Musculus gluteus maximus ist nach dem Kaumuskel (Musculus masseter) der stärkste Skelettmuskel des menschlichen Körpers (es gibt jedoch unterschiedliche Definitionen für Muskelstärke, nach anderen ist der Musculus gluteus maximus der stärkste Muskel). Er verbindet Darmbeinschaufel und Kreuzbein mit dem Oberschenkel, ermöglicht als Strecker des Hüftgelenks das Gehen und Stehen und verhindert ein Überkippen des Beckens nach vorne. Die Musculus gluteus medius und Musculus gluteus minimus verhindern das Absinken des Beckens auf der Seite des Spielbeins beim Gehen und einbeinigen Stehen. Außer der aufrechten Haltung erlaubt das Gesäß dank seiner Fettpolster auch längeres Sitzen. Es stellt nach dem Bauch das größte Fettdepot dar. Die Form und Größe der Gesäßbacken wird daher weitgehend von der Masse des subkutanen Fetts bestimmt. Seine Menge (ca. ein Drittel bis weit über die Hälfte der Gesäßmasse) hängt in erster Linie vom Geschlecht und vom Ernährungszustand des Körpers ab. Das Fett konzentriert sich an den Hinterbacken als mehrere Zentimeter dicke Schicht unter der Haut, als Fetteinlagerung zwischen den einzelnen Muskelsträngen sowie als Fettkörper im unteren inneren Bereich der Gesäßbacken. Die Tendenz, im Lebensverlauf ein mächtiges Gesäß zu entwickeln, wird als Steatopygie (umgangssprachlich auch als Fettsteiß) bezeichnet.Das Gesäß (anatomisch Nates, Clunium, Regio glutea, Regio glutealis, Glutealregion) ist ein nur bei Menschen und ansatzweise bei Primaten ausgeprägtes Körperteil am unteren Rumpfende. In der topographischen Anatomie wird das Gebiet des Gesäßes als Regio glutaea (Gesäßregion) bezeichnet. Bei Tieren nennt man diese Region auch Kruppe. "
Soziale Bedeutung:
"Da das Gesäß in unmittelbarer Nähe zu den Geschlechtsorganen liegt, gilt es als intimes Körperteil mit starkem erotischen Reiz, aber wegen der Nähe zum Anus auch als unrein. Das Schamgefühl gebietet es daher in sehr vielen Kulturen, das Gesäß zu bedecken. Infolgedessen stellt seine Entblößung meist eine sexuelle Einladung oder beleidigende Provokation dar. Schläge auf das Gesäß sind in vielen Kulturen eine Methode der Körperstrafe, vor allem in der Kindererziehung. Im BDSM werden sie als Spanking bezeichnet."
aus: Wikipedia

Sonntag, 30. Dezember 2012

30. Die Masse der Fotos

Sehe ich mir die Fotos auf den vielen Blogseiten und den noch mehr Homepages an, so könnte ich dem Glauben anheimfallen, viele der Fotos wären nicht nach irgendwelchen besonderen Inhalten ausgesucht worden, sondern ohne viel Überlegungen einfach so einem Publikum vorgestellt. Sicher lehne ich mich mit dieser Meinung weiter aus dem Fenster, doch die - nur nach meinem persönlichem Geschmack - bemerkenswerten Fotos sind rar.
image
Jeder Betrachter hat seine Vorlieben. Wenn ich in der Masse der Bilder nach den besonderen Ausschau halte, so finde ich auf einschlägigen Plattformen mal gute, mal weniger gute Auswahlmöglichkeiten. Doch ich selber brauche Kategorisierungen zum Auffinden gelungener Ablichtungen, denn ich suche ja nicht allgemein gute Bilder zur Betrachtung, sondern Bilder, deren Betrachtung mir auf meinem Weg für meine eigenen Kompositionen Lerninhalte bieten. Was kann ich aus den Bildern lernen, was würde ich auch so machen und was anders? Was ist harmonisch, was stört mich?
Ich sehe mich also um. Hier einige Portale:(ohne Wertung)
Unter Zurhilfenahme der Suchfunktion oder beim Blättern in den Kategorien kann ich die Fotos finden, die mit entsprechenden Tags(eine Art Stichwort zur Bildbeschreibung) versehen wurden. Sobald ich mir die Fotos ansehe, kann ich die besonderen etwas eingehender studieren, kann in manchen Fällen einen Kommentar oder auch nur Wertung hinterlassen, kann Fragen stellen und auch andere Kommentare mit meinen Eindrücken vergleichen, wenn nicht Kommentare, wie solche mit einem "Inhalt": "Tolles Bild." hinterlassen wurden.
Ich selber halte 500px für ein sehr gutes Portal, weil ich viele, zum größten Teil kostenlose, Funktionen genießen kann. Auch ein kleines wertvolles Schmankerl ist die Einstellung, dass man bei 500px mit einer kostenlosen 14tägigen Premium-Mitgliedschaft (Awesome) beginnen kann, die einen unbegrenzten täglichen(Menge bis zum Gesamtvolumen) Foto-Upload gestattet. Das ist sinnvoll, wenn man zu Beginn der Teilnahme schon einige Bilder mehr hat, welche man hochladen/ausstellen will.
image
Vielleicht schaut selber mal rein.
Ich betrachte also die Fotos näher, und analysiere sie ein wenig, um zu sehen und zu verstehen, weshalb was so und nicht anders aussieht. Bei der weiblichen Figur, wie bei allen menschlichen Figuren eigentlich, spielt die Perspektive neben den vorhandenen und unveränderlichen Proportionen eine entscheidene Rolle. Ich sehe bei den Aufnahmen - wie im Übrigen auch bei meinen Aufnahmen- die entscheidenden Zentimeter des Aufnahmestandpunktes, die vielleicht in meinem Ermessen weiter nach links oder rechts, höher oder tiefer, näher oder weiter weg hätte liegen können. Ich lerne aus der Vielfalt der Darstellungen auf den Plattformen einige schöne Posen zu schätzen, die ich nicht nur für die Po-Fotografie übernehmen könnte, sondern für die Menschenfotografie überhaupt. Wie schwierig es ist, die richtige Pose und die richtige Kleidung für die positive, unterstreichende Wirkung des Modells zu finden, zeigen die Bilderwelten im Netz. Neben der Geschmackssache gibt es allgemeingültige Regeln, welche die verschiedenen Typen des Körpers unterstützend aufnehmen, sie buchstäblich ins richtige Licht setzen, oder aber die Figur schonungslos ehrlich abbilden. Oft finde ich in Fotoblogs über Menschenbilder nur einige oder gar nur ein einzig mir zusagendes Bild. Nicht unbedingt meine ich dabei Blogs mit Aktaufnahmen; auch Reihen von Modellfotos können für mich sehr sinnliche Ergebnisse vorweisen. Ich möchte an dieser Stelle auf einen verlinken, bei dem auch Nude Photography thematisiert wird, auf dem aber trotzdem wunderbare Posen neben sehr hübschen Modellen zu finden sind. Sehen Sie mal bei Dimitry Elizarov nach.
Viel Vergnügen
image