Was
bleibt Dir aus den Jahren Deiner Fotografie? Du hast in Deinem Leben,
mit Deinem Wirken während Deinem Besuch hier auf diesem Planeten diesen
mit - gestaltet, -geformt, -verändert, -verbessert, -zerstört, -gerettet
...!
Die Fotografie als eine Deiner Passionen hat Dich
einen Teil Deines Lebens beschäftigt. Welcher Ergebnisse kannst Du Dich
bewußt erinnern? Welches Maß aus Deinem Handeln - sowohl innerhalb und
wie auch außerhalb Deines direkten Wirkungskreises - erreichte Deine
Intuition für's Erstellen deiner Bilder?
Gibt es ein
fotografisches Werk, auf das Du zurück blicken darfst, oder existiert
eine wilde Sammlung von Fotografien? Welches Gefühl erzeugt dieser
Rückblick in Dir? Gleichgültig, ob hochgelobt oder geflissentlich
ignoriert durch die (fehlenden) Betrachter aller Couleur blickst Du
unverhohlen auf Deine Arbeit. Was bleibt?
Wann begann Deine Karriere in der Fotografie?
Meine
begann vermutlich schon zu einer Zeit, in der ich selbst außer einer
Linse vor mir noch nicht viel erkennen konnte. Mein Vater fotografierte
schon weit vor meiner Geburt und erst recht nachher. Ich mutmaße
daraufhin einfach mal, weil Kinder schon weit vor ihrem Verständnis von
den Zusammenhängen des Lebens durch bestimmte Verhaltensweisen geprägt
werden, dass ich schon früh infiziert wurde mit dem Virus der
Lichtbilder-Begeisterung. Wurde ich bestimmt!
Bilder aller Art
spielen in unserem Leben bekanntlich eine vordergründig und mehr noch
hintergründig wichtige Rolle. Ob als Lernhilfe für Kinder oder als
Erklärung zur Worthülse für Erwachsene. Wie viel schneller erfassen wir
alle einen Bildinhalt, als den Sinninhalt eines geschriebenen Satzes.
Als visuelles Wesen mit unseren Augen, unserem einflussreichsten
Sinnesorgan, üben Bilder eine starke Wirkung auf unser Leben aus, denn
sie erzeugen fast immer sogar eine direkte körperliche Reaktion.
Mich
vereinnahmte das Malen mit Licht schon im Jahre 1978, in dem ich meine
erste eigene Kamera erhielt. Ich fotografierte meine Freundin und die
Ausflüge unseres Vereines, dabei vornehmlich meine Vereinskollegen und
Freunde.
Als ich etwas später eine Spiegelreflexkamera mein eigen
nennen durfte, fotografierte ich bei vielen Gelegenheiten, wie zum
Beispiel Klassenfahrten, Tiere (liebend gerne Enten) oder einfach in der
Schule. Viele Fototouren mit Freunden in umliegende Städte von
Düsseldorf schlossen sich an und wir lernten viel von unseren Versuchen.
Da früher jeder Film und jedes Foto mit Folgekosten belegt war und ich
als Schüler nicht die üppigen Gelder zur Verfügung hatte, mussten wir
unsere Motive immer gut auswählen. Ob es besser oder schlechter fürs
Erlernen der Fähigkeit zum fotografischen Sehen war, sei dahingestellt.
Doch
die Menschen als Motiv haben es mir schon immer angetan, das habe ich
schon häufiger erwähnt, denn früher habe ich gerne als junger Mensch -
neben anderen Motiven - immer wieder Mädchen fotografiert.
Von der
Anzahl der Negative, deren Digitalisierung auf sich wartet, ist der
Großteil ehrlich mit den Worten "unter ferner liefen" zu betiteln. Einer
möglichen Veröffentlichung sehen nur die allerwenigsten entgegen. Was
aber die Essenz der langjährigen Fotografie angeht, so meine ich, dass
wir Fotobegeisterte am meisten durch die Ausübung unserer Passion selbst
gelernt haben. Das fotografische Sehen für sich hat sich durch die
digitalen Aufnahmetechniken nicht erleichtert. Auch die zwangsläufig
entstandene Bilderflut auf unserer steigenden Anzahl externer
Festplatten vereinfacht die Kunst des Sehens beileibe nicht. Vielleicht
die direkte Bildkontrolle lässt uns die Chance auf eine zweite
Auslösung, nämlich bei misslungener Erstauslösung, und nur dann, wenn
die Situation nicht schon längst vorbei ist. An eine grundsätzliche
Verbesserung der Qualität der eigenen Fotos rein durch die
Digitalisierung glaube ich persönlich nicht.
Mit der Innovation
der Aufnahmetechniken (Digital) wurde ich erst einmal ein Stück weit
ausgebremst. So kam ich mir zumindest vor, als ich durch die neue
Technik viel Lehrgeld bezahlen musste. Irgendwann wurde es dann besser.
Was durch meine individuellen, analogen Erfahrungen entstanden ist, das
konnte ich mit entscheidenden, kleinen Differenzierungen uneingeschränkt
weiter verwenden. Die Technik macht uns immer noch nicht sehender, es
bleibt uns weiterhin nur unser Auge. ;-)
Und dennoch! Nicht allein
Erfahrungen ermöglichen ein gelungenes Foto, zwar oft schneller oder
auch wahrscheinlicher aber nicht immer. Manchmal kommt es vor, dass
diese Erfahrungen einem einen wertvollen Hinweis und damit Vorteil
gegenüber einem weniger erfahrenen Fotografen in einer brenzligen
Situation verschaffen. Andererseits beweisen die Blogger auch hier auf
dieser Plattform, dass hervorragende Aufnahmen nicht ausschließlich von
Profi-Fotografen stammen. Für mich ist es manchmal ein sehr beruhigendes
Gefühl auf meine Erfahrungen zurück greifen zu können.
Und die
anfänglich gestellte Frage? Hast Du Dein Foto der Fotos gemacht, oder
geht es Dir so wie mir, dass immer das nächste Foto das wichtigste ist.
Mit dem Gruß vom Volk der Jäger und Sammler. Ich blicke meinen
Ansprüchen nach auf ein beständiges Portfolio, meine aber, dass
entsprechend obigem Satz noch viele ungesehene Motive zu entdecken und
zu dokumentieren sind. Die unerschöpfliche Schönheit. Wunderbar und
faszinierendes Motiv!
Eine kontroverse Diskussion über Schönheit. Betrachtungen der Schönheit am Beispiel des Gesäß. Eine nicht ganz wissenschaftliche Betrachtung. Künstlerisch bearbeitete Fotografien von Hintern in Jeans als Beispiele der Schönheit. Schönheit, die durch schöne Rückansichten ein Bild finden. Schönheit, wie ich sie sehe
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Mittwoch, 23. Dezember 2015
Montag, 22. Juli 2013
The Voyeur (40)
Vor
ein paar Tagen sprach ich mit einem befreundeten Fotografen über meine
Bilder. In diesem Gespräch kamen wir auf den Begriff des Voyeurismus zu
sprechen. Er sagte, dass manch einer meine Bilder bestimmt als
Voyourismus bezeichnen könne, und ob ich mir darüber Gedanken gemacht
habe. Ich konnte dem Meinungsbild nicht direkt widersprechen, hatte ich
mir zwar darüber immerschon Gedanken gemacht, nicht erst seit der
Fotografie, denn das Sehen geht dieser voraus, jedoch mit dem Begriff
"Voyeurismus" habe ich schon immer zwiespältige Meinungen vertreten
können und bis heute kam ich nicht zu einem für mich abschließenden
Urteil darüber. 
Doch was ist es denn, was ich fotografiert habe? Ich habe den Teil eines Körpers fotografiert. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist der unverstellte Teil eines Körpers oder der ganze Körper eines Menschen. Wie der Titel des Blogs " Der wohlgeformte Hintern" schon aussagt, schreibe ich über den schönen Hintern und zeige Bilder, auf denen ein - in meine Augen - schöner Popo zu sehen ist. Nichts sonst. Wenn ich jetzt den Begriff des Voyeurismus damit in Verbindung bringen möchte, so beginne ich damit, die Bilder, die Blicke, denen die Fotokamera gefolgt ist und die ICH in diesem Moment ausgelöst habe, zu bewerten. Und genau darin liegt für mich die Ursache meiner Probleme mit dem Verständnis dieses Begiffes.
Legt das Wort doch gleich den Geschmack des Verbotenen in die Sache, regelt er gleich etwas herab, wenn man so will, - herab deshalb, weil dieser Begriff negativ besetzt ist - denn der Körperteil ist belegt mit etwas ruchlosem, wie ich schon an anderer Stelle ausführlich beschrieben habe. Der Jenige, der meine Bilder als voyeuristisch bezeichnet, und das könnte ich selbst durchaus auch tun, der soll sich folgende Frage stellen: Was wäre, würden sich meine Bilder und mein Text mit dem Thema "Augen" beschäftigen? Oder mit dem Thema "Schultern"? Oder Oder... Im Falle der Augen würde es dann heißen: "Wie interessant sind diese Bilder!" "Wie ausagekräftig können doch Fotos sein!" Würde ich Zehen fotografieren, so mein fotografierender Freund, würde ich zum Amusement der Menschen beitragen, denn jeder könnte herzlich über die schiefen Dinger da am Ende unserer Füße heimlich herzhaft lachen.( Wie der Affe, denn der weiß, dass wir damit nicht mal zugreifen können!) Nur die allerwenigsten würden sich Gedanken über Voyeurismus machen. Anders als beim Po. Doch das liegt an den Regeln unserer Gesellschaft, und da wäre ich wieder beim Thema "Zwischenmenschlichem Kommunikationsreglement". Stichwort: "Das tut man nicht."
Verwende ich selbst den Begriff Voyeurismus, so verbinde ich ihn mit einem Verhalten, das in seiner bekanntesten Form die heimliche Beobachtung eines Menschen in seiner privaten Umgebung unter Verletzung seiner Privatsphäre oder Intimssphäre meint. Im Duden steht: "Jemand, der durch [heimliches] Zuschauen bei sexuellen Handlungen anderer Lust empfindet." (1) Teilweise kann ich diese Definition auch auf die Bilder von Gesäßen ableiten, schließlich findet hier heimliches Zuschauen im Falle eines Schnappschusses und nicht einer erfragten Aufnahme statt. Lust ist hoffentlich immer dabei, wenn sich ein Mensch einen anderen Menschen ansieht, den er attraktiv empfindet. Mir ist bewußt, dass auch das Wort "Lust" schon einen leichten Hauch von Anrüchigkeit in unserer Gesellschaft besitzt, doch das Thema verfolge ich hier nicht weiter. Allein die in der Definition beschriebenen sexuellen Handlungen fehlen in den Bildern, denn ein Mensch, der an der Straßenecke ein Bauwerk bestaunt, handelt nicht sexuell. Ich distanziere mich hier eindeutig von dem o.g. Verhalten, denn in meiner moralischen Vorstellung ist die Grenze überschritten, wenn ich in die Intimsphäre der Menschen papparazzihaft einbrechen würde. Hier wird wiederum deutlich, wo die Grenze jedes einzelnen Wesens zu finden ist, und meine, denn manch einer besucht z.B. den FKK Strand des Gefühles der Freiheit wegen gerne, für den anderen würde dies niemals in Frage kommen. Diese Disskussion mit meinem Freund mündete auch diesmal wieder in endlosen Theorien, wir verloren uns in "Wenns und Abers", und stellten am Ende die gesamte Moral auf den Prüfstand.
Als Fazit kann ich nur jedem für sich selbst empfehlen, die Frage nach dem Unterschied zwischen einem Foto eines POPOs und einer Schulterpartie emotional und moralisch in pro und contra zu vergleichen, und wenn jeder mal die Meinung des anderen mit Argumenten zu vertreten versucht, kommt bestimmt etwas Produktives dabei heraus.
Mit ist bewußt, dass der Hintern fast immer gut verpackt daher kommt, die Schulter nur meistens und die Wangen im Gesicht nie. Auch, das dies eine Übereinkunft unserer Gemeinschaft ist, davon hörte ich, doch wer legt DAS moralisch gesehen, mit welchen Werten, in welcher Schublade fest? Wenn ich bedenke, welche Erregung öffentlichen Ärgernisses tagtäglich unter Papua-Neuguineas Ureinwohnern stattfindet, so erkenne ich in der Gesellschaft schon einen erheblichem Werteverfall. ;-)
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Der erotische Hintern (39)
Im Titel dieses Beitrags habe ich bewusst das Wort "Erotisch"
gewählt, um in meiner kleinen Abhandlung über den Hintern auch diese
elementare Sichtweise näher zu beleuchten. Dass der Po ein durchaus
begehrtes und viel beachtetes Geschlechtsmerkmal ist, dürfte unstrittig
sein. Eine erotische Sichtweise ist daher naheliegend, denn in der
erotischen Geschichte des menschlichen Körpers finden sich zahllose
Hinweise auf die Vorlieben für den Popo. Zu den Zeiten unserer Vorfahren
nicht weniger, als heutzutage. Bevor ich dazu ein paar Essays -
demnächst in weiteren Beiträgen - verfassen werde, möchte ich hier näher
auf den Begriff "Erotisch" eingehen und dessen Verwendung und
Verständnis in der heutigen westlichen Kultur beleuchten.
In Wikipedia ist zu lesen:
"Als Erotik (von altgriechisch ρωτικός ,erōtikós’ ,zur Liebe gehörig’, ,die Liebe betreffend’) bezeichnet man die sinnliche Liebe, die den geistig-seelischen ebenso wie den körperlichen Bereich umfasst, in allen ihren Erscheinungsformen."
Gehe ich von der übersetzten Bedeutung des Wortes aus und lege das allgemeine Verständnis dieser Worte zu Grunde, so verliert das Wort "Erotik" an seiner in unserer Gesellschaft entstandenen Ruchlosigkeit und Obszönität. Um mich nicht in Begriffserklärungen zu verlieren, sondern meiner ursprünglichen Zielsetzung zu folgen, werde ich nur kurz auf die Begriffe eingehen. Eigentlich geht es mir in diesem Beitrag um unser Verständnis von der Beziehung der Erotik unseres Körpers zu unserem Intellekt. Wie steht es mit unserem Gefühl und der Erlaubnis es fühlen zu "dürfen".
"Zur Liebe gehörend" ist ein treffender und wie ich finde schöner Taxus zur Umschreibung des Verständnisses der Bedeutung von Erotik. In unserer vergesellschafteten, verklemmten Beziehung zu Körperlichkeiten und auch zu allem, was mit der Beziehung zum körperlichen Miteinander zu tun hat, ja zu unseren Träumen und Wünschen nach Berührung hat sich ein Missverstehen sonder gleichen aufbauen können, das viele von uns mehr als nur behindert, Körperlichkeiten einen gerichteten Ausdruck zu verleihen.
Überflutet mit erotischen Signalen aller Art sitzen wir doch weit genug voneinander weg, um nur ja nicht selbst berührt zu werden.
Erotik ist demnach - im übertragenen Sinne - eine hinführende, begleitende Erhöhung der sensorischen Reize, welche - unsere Sinne ansprechend - durch unsere Rezeptoren aufgenommen werden können. Da der Mensch von Natur aus an anderen Menschen interessiert ist, sich dieses Interesse in einem - durch unsere Sinnesorgane erzeugte - Bildnis manifestiert, fungiert die Erotik als Begleiter, als Fokus auf die Reize der Begehrten.
Dabei zielt Erotik nicht etwa auf die plumpe Darstellung entblößter Körperteile ab. Sie ist viel mehr als das. Allein lange Haare können ein erotisches Signal besonderer Art sein, das, wie die meisten Signale, durch unsere Augen in unser Gehirn transportiert wird, in dem in unserer Vorstellung eine Idee von erhabener Schönheit, unter der naturgegebenen Einwirkung vom elementaren Bedürfnis der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung der Menschen, erwächst.
Daneben sind die Ohren für eine "erotische" Stimme die Fähren an unser sinnliches Ufer.
Die Nase erkennt den Duft, der uns vielleicht an den Geruch unserer ersten Liebe erinnert.
Die Haut ist ein besonders feinfühliger Empfänger für zwischenmenschliche Signale. Ohne jetzt auf die unendliche Tiefe einer zärtlichen, fast nicht spürbaren, windhauchähnlichen Berührung einzugehen möchte ich ein anderes Beispiel benennen: Bei einer Umarmung empfindet man sehr deutlich die Gefühle und die Wärme eines Menschen. Erotisch kann dabei beispielsweise die Art und Weise der Umarmung sein, bei der ich entweder nur die Schulter des Umarmten spüre oder aber mehr vom Körper des Gegenüber. Durch solch eine nicht so offensichtliche, aber vorhandene "Erotik" findet sich in der Gesellschaft eine versteckte Hintertüre, durch die eine gewisse Zuneigung gefahrlos signalisiert und erwidert werden darf.
Wenn Erotik also lediglich fokussierende Wirkung auf bereits sowieso vorhandenen Reize des sich zweigeschlechtlich fortpflanzenden Wesens Mensch hat, so kann beim Hinsehen schon die pure Anwesenheit des anderen- oder gleichen- Geschlechtes, einer Besonderheit des Mitmenschen Erotik sein. Und so ist es!
Der Mensch ist noch immer am anderen Menschen interessiert. Das macht uns aus. Deshalb existieren wir, ob wir wollen oder nicht. Da wir am anderen Menschen interessiert sind, verwenden wir unser wichtigstes Sinnesorgan, das Auge, um diesem Interesse nachzugeben, um den Wunsch nach Erfüllung unserer Sehnsüchte nachzureisen. Wir sehen den Menschen an. Was wir erkennen sagt uns - gut sedimentiert - unser Gehirn.
Sollten wir nun tatsächlich einen für jeden von uns in einzigartiger Weise "hübschen" Menschen erkannt haben, so werden wir das mit unseren Augen nicht durch den Schleier einer Burka erfasst haben. Wir haben etwas erkannt, das uns gefällt, und je mehr Erotik in diesem Portrait eingeflochten wurde, desto wahrscheinlicher ist das Ziel des Auffallens zu erreichen. Wie gesagt, ich meine mit Erotik nicht die Entblößung, die natürlich auch ihren Reiz haben kann, es kann etwas unbeschreiblich Einfaches sein, wie etwa ein Grübchen in der Wange, das Lid eines Auges oder die Form und Proportion des Hinterns.
Entscheidend ist einzig und allein der Empfänger. Empfängt er nicht,
ist etwas nicht existent. Und es gibt unendlich viele Empfänger mit
unendlich vielen Rezeptoren und noch mehr Vorlieben für viele kleine
besondere Eigenheiten beim anderen Geschlecht. Erotik ist also entweder
ein Verstärker dieser Reize oder nur ein simpler Hinweis auf die
Anwesenheit dieses einen, kleinen oder großen, in jedem Falle besonderen
Merkmales des Menschen gegenüber.
Und das ist nur der Anfang, denn nach dem ersten Blick kommen noch so viele andere wichtige "Dinge" hinzu, wie Gedanken und Worte, Humor und Empathie, Achtung und Verständnis, Forderung und Opferbereitschaft, Lachen und Lieben, um nur einige zu nennen. Bei der gemeinsamen Reise des Kennenlernens eines in den Augen des Betrachters besonderen Menschen können diese "Dinge" für ein Leben oder länger reichen. Diese zu besingen würde hunderte Bücher und Schallplatten füllen - und - tun sie dies nicht schon längst?

In Wikipedia ist zu lesen:
"Als Erotik (von altgriechisch ρωτικός ,erōtikós’ ,zur Liebe gehörig’, ,die Liebe betreffend’) bezeichnet man die sinnliche Liebe, die den geistig-seelischen ebenso wie den körperlichen Bereich umfasst, in allen ihren Erscheinungsformen."
Gehe ich von der übersetzten Bedeutung des Wortes aus und lege das allgemeine Verständnis dieser Worte zu Grunde, so verliert das Wort "Erotik" an seiner in unserer Gesellschaft entstandenen Ruchlosigkeit und Obszönität. Um mich nicht in Begriffserklärungen zu verlieren, sondern meiner ursprünglichen Zielsetzung zu folgen, werde ich nur kurz auf die Begriffe eingehen. Eigentlich geht es mir in diesem Beitrag um unser Verständnis von der Beziehung der Erotik unseres Körpers zu unserem Intellekt. Wie steht es mit unserem Gefühl und der Erlaubnis es fühlen zu "dürfen".
"Zur Liebe gehörend" ist ein treffender und wie ich finde schöner Taxus zur Umschreibung des Verständnisses der Bedeutung von Erotik. In unserer vergesellschafteten, verklemmten Beziehung zu Körperlichkeiten und auch zu allem, was mit der Beziehung zum körperlichen Miteinander zu tun hat, ja zu unseren Träumen und Wünschen nach Berührung hat sich ein Missverstehen sonder gleichen aufbauen können, das viele von uns mehr als nur behindert, Körperlichkeiten einen gerichteten Ausdruck zu verleihen.
Überflutet mit erotischen Signalen aller Art sitzen wir doch weit genug voneinander weg, um nur ja nicht selbst berührt zu werden.
Erotik ist demnach - im übertragenen Sinne - eine hinführende, begleitende Erhöhung der sensorischen Reize, welche - unsere Sinne ansprechend - durch unsere Rezeptoren aufgenommen werden können. Da der Mensch von Natur aus an anderen Menschen interessiert ist, sich dieses Interesse in einem - durch unsere Sinnesorgane erzeugte - Bildnis manifestiert, fungiert die Erotik als Begleiter, als Fokus auf die Reize der Begehrten.
Dabei zielt Erotik nicht etwa auf die plumpe Darstellung entblößter Körperteile ab. Sie ist viel mehr als das. Allein lange Haare können ein erotisches Signal besonderer Art sein, das, wie die meisten Signale, durch unsere Augen in unser Gehirn transportiert wird, in dem in unserer Vorstellung eine Idee von erhabener Schönheit, unter der naturgegebenen Einwirkung vom elementaren Bedürfnis der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung der Menschen, erwächst.
Daneben sind die Ohren für eine "erotische" Stimme die Fähren an unser sinnliches Ufer.
Die Nase erkennt den Duft, der uns vielleicht an den Geruch unserer ersten Liebe erinnert.
Die Haut ist ein besonders feinfühliger Empfänger für zwischenmenschliche Signale. Ohne jetzt auf die unendliche Tiefe einer zärtlichen, fast nicht spürbaren, windhauchähnlichen Berührung einzugehen möchte ich ein anderes Beispiel benennen: Bei einer Umarmung empfindet man sehr deutlich die Gefühle und die Wärme eines Menschen. Erotisch kann dabei beispielsweise die Art und Weise der Umarmung sein, bei der ich entweder nur die Schulter des Umarmten spüre oder aber mehr vom Körper des Gegenüber. Durch solch eine nicht so offensichtliche, aber vorhandene "Erotik" findet sich in der Gesellschaft eine versteckte Hintertüre, durch die eine gewisse Zuneigung gefahrlos signalisiert und erwidert werden darf.
Wenn Erotik also lediglich fokussierende Wirkung auf bereits sowieso vorhandenen Reize des sich zweigeschlechtlich fortpflanzenden Wesens Mensch hat, so kann beim Hinsehen schon die pure Anwesenheit des anderen- oder gleichen- Geschlechtes, einer Besonderheit des Mitmenschen Erotik sein. Und so ist es!
Der Mensch ist noch immer am anderen Menschen interessiert. Das macht uns aus. Deshalb existieren wir, ob wir wollen oder nicht. Da wir am anderen Menschen interessiert sind, verwenden wir unser wichtigstes Sinnesorgan, das Auge, um diesem Interesse nachzugeben, um den Wunsch nach Erfüllung unserer Sehnsüchte nachzureisen. Wir sehen den Menschen an. Was wir erkennen sagt uns - gut sedimentiert - unser Gehirn.
Sollten wir nun tatsächlich einen für jeden von uns in einzigartiger Weise "hübschen" Menschen erkannt haben, so werden wir das mit unseren Augen nicht durch den Schleier einer Burka erfasst haben. Wir haben etwas erkannt, das uns gefällt, und je mehr Erotik in diesem Portrait eingeflochten wurde, desto wahrscheinlicher ist das Ziel des Auffallens zu erreichen. Wie gesagt, ich meine mit Erotik nicht die Entblößung, die natürlich auch ihren Reiz haben kann, es kann etwas unbeschreiblich Einfaches sein, wie etwa ein Grübchen in der Wange, das Lid eines Auges oder die Form und Proportion des Hinterns.
Entscheidend ist einzig und allein der Empfänger. Empfängt er nicht,
ist etwas nicht existent. Und es gibt unendlich viele Empfänger mit
unendlich vielen Rezeptoren und noch mehr Vorlieben für viele kleine
besondere Eigenheiten beim anderen Geschlecht. Erotik ist also entweder
ein Verstärker dieser Reize oder nur ein simpler Hinweis auf die
Anwesenheit dieses einen, kleinen oder großen, in jedem Falle besonderen
Merkmales des Menschen gegenüber.Und das ist nur der Anfang, denn nach dem ersten Blick kommen noch so viele andere wichtige "Dinge" hinzu, wie Gedanken und Worte, Humor und Empathie, Achtung und Verständnis, Forderung und Opferbereitschaft, Lachen und Lieben, um nur einige zu nennen. Bei der gemeinsamen Reise des Kennenlernens eines in den Augen des Betrachters besonderen Menschen können diese "Dinge" für ein Leben oder länger reichen. Diese zu besingen würde hunderte Bücher und Schallplatten füllen - und - tun sie dies nicht schon längst?
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Schauspielerinnen's Hintern (38)
Dies ist nur als kleiner Zwischenbeitrag
gedacht, darin möchte ich über Schauspielerinnen schreiben, die mir von
ihrer Erscheinung her aufgefallen sind, die ich für attraktiv halte und
denen ich gerne ab und an im TV zusehe. Ich wollte mich dabei
eigentlich mehr an den Titel des Blogs halten, doch bei meinen
Vorgedanken bin ich immer wieder abgedriftet, habe mich an den
Gesichtern orientiert und den Hintern nur nebenher bedacht. Ausnahmen
habe ich natürlich auch schon in ein früheren Blog genannt, Julia Stinnshoff und Sofie Grabol habe ich genannt und deren Po ich immer noch für außergewöhnlich attraktiv halte.
Unter meinen liebsten Charakterschauspielerinnen möchte ich demzufolge Rita Russek
nennen, deren Theater ich besonders gerne beiwohne. Das liegt für mich
an ihrer erfrischenden, etwas burschikosen und dabei trotzdem absolut
ladyliken Rollen. Aber auch in verschiedenen Talkshows kommt vieles von
ihren Filmcharakteren herüber.
Bei ihr kann ich über die Figur wenig sagen, denn diese spielt in ihren Rollen entgegen ihrem Aussehen meist keine hervorgehobene Rolle und ist selten zu sehen.
Bei ihr kann ich über die Figur wenig sagen, denn diese spielt in ihren Rollen entgegen ihrem Aussehen meist keine hervorgehobene Rolle und ist selten zu sehen.
Bemühe
ich mein Gedächtnis und gehe in Gedanken mal so die Filme und die darin
vorkommenden Darstellerinnen durch, so fallen mir z.B. Menschen ein,
wie:
☆ Lisa Martinek (Figur und Augen)
☆ Sandra Bullock (Gesicht und Haare)
☆ Nastassia Kinski (Gesicht, Figur und Haare)
☆ Valerie Niehaus (Gesicht und Figur)
☆ Desiree Nosbusch (Mund und Figur)
☆ Susanne Bormann (Figur und Augen)
☆ Heike Makatsch (Augen und Gesicht)
☆ Ann-Kathrin Kramer (Gesicht und Augen)
☆ Martina Hill (Augen und Hintern)
...und so weiter,...
...denn
der Geschmack der Zuseher ist natürlicherweise so weiträumig, wie es
Menschen gibt. Diese o.g. für meinen Geschmack überdurchschnittlich
gutaussehenden Darstellerinnen haben für mich jede auf ihre Weise eine
besondere Ausstrahlung. Hervorgehoben habe ich für meinen persönlichen
Geschmack jene Äußerlichkeiten, die ich oben in Klammern gesetzt habe.
Sicher sind es nicht nur diese in Klammern gesetzten Äußerlichkeiten, es
ist viel mehr, denn gerade im Film spielt die Bewegung des Menschen
eine herausragende Rolle.
So hat
jeder Mann seine und jede Frau ihren Typ Schauspieler/in, der oder die
ihm oder ihr als attraktive Erscheinung gilt. So habe ich dies nur als
kleines Zwischenspiel für zwischendurch gepostet.
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Männerpo (37)
Eigentlich wäre ich schon fertig, bevor ich das erste Wort überhaupt
geschrieben hätte, denn die Fotografie von schönen Männerhintern
gestälte sich nur sehr unbefriedigend. Bei einem aromatisch heißen Latte
Macchiato auf dem Bonner Münster-Platz genieße ich die wärmende
Septembersonne in meinem Gesicht, sehe den vorbeieilenden Menschen zu
und stelle die ein oder andere Vermutung über ihre Ziele und Wege an.
Neben manchen schönen Frauenpopos kommen ebensoviele Männerhintern vorüber. Doch hier das Adjektiv "schön" zu gebrauchen käme mir dann doch nur schwer in den Sinn. Zumindest in den von den Männern bevorzugten Beinkleidern. Dass es nicht soo schlimm um den Männerpo bestellt ist, zeigte sich den Sommer über im Freibad. Doch die Männermode in Sachen Hintern ist für mich und auch die Freundinnen, mit denen ich mich über das Thema austauschen durfte, in eine Richtung gedriftet, die mit ansehnlicher Kleidung nicht viel gemein hat.
Die Hosen vieler Männer haben einen Beinansatz in Kniehöhe, das Kleidungsstück ähnelt mehr einem "Sack", als einer Hose. So sehe ich den "Ist-Stand" der Mode vieler Männer. Po-betonte Hosen sind bei den Männern sehr rar, die große Mehrheit trägt weitere Hosen.
Aus welchem modischen "Un"-Bewußtsein diese Hosen momentan so gerne getragen werden, kann ich nur anhand von Stichprobenbefragungen unrepräsentativ ermitteln. Nach meinen bisherigen Befragungen kamen Gründe wie z.B. Bequemlichkeit des Kleidungsstückes und Gleichgültigkeit gegenüber der Optik(Form) der Hose heraus. Geld spielt seltenst eine Rolle, bei den jüngeren Befragten sind von "Coolness" über "Gruppendynamik" bis zu "Attraktivitätsglauben" Gründe für das Tragen solcher Hosen.
Dass es - nicht nur in meinen Augen - nicht die schönste Modeerscheinung ist, beschreien meine weiblichen Freunde lautstark, die abgesehen von der Tatsache, dass die Männer nicht das schöne Geschlecht sind, doch lieber den knackigen Männerpo ansehen. Vielleicht mag die ein oder andere Leserin dieses Blogs etwas dazu anmerken :-).
Ausnahmen gibt es aber dennoch:
Nach diesem schönen Männerpo als positives Beispiel möchte ich noch ein weiteres Beispiel für die Misere der "Sackjeans" vorstellen:
BILD folgt widerwillig...
Hier also das versprochene Bild:

Warum ist es nun so, dass die Bedeutung der rückwärtigen Optik beim männlichen Geschlecht so gering ist? Warum ist es vielen Männern vordergründig nicht wichtig? "Gibt es andere Dinge, die mehr zählen", so könnte ich ironischer Weise fragen und ich tue dies auch!
Sicher gibt es wichtigere Attribute, als dieses sekundäre Geschlechtsmerkmal. Die breiten Schultern oder der Waschbrettbauch, wie sie besonders bei den Schwimmern zu bestaunen sind, sind anschauliche Beispiele, auch muskulöse Oberarme sehen "gut" aus. Doch ist es so unwichtig, wie der Mann von hinten wirkt? Ich denke nicht! Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich hier weiterhin nur auf einer rein optischen Ebene bewege, also die vielen anderen Werte des Menschen wie Ausstrahlung, Seele, Geist oder Humor bei der Betrachtung wieder mal außen vor lasse, so bin ich der festen Überzeugung, dass es auch auf die Optik des Rückens und des Hinterns bei uns Männern ankommt. Dabei sind viele Aspekt aufzuzählen, deren Zusammensetzung bei den Männchen genau so wie bei den Weibchen der Gattung Mensch eine Aussage über deren Erscheinungsbild ergeben. Wenn es schon bei Homers Odysseus im übertragenen Sinne heißt, dass die Schönheit nicht aus eigenen Verdiensten erlangt wurde, so gebe ich dem nur bedingt recht. Sicher spielen die Gene eine Rolle, die Schönheit eines Menschen ist, wenn man so will, gottgegeben, und jeder sieht anders aus. Es schreiten in der Tat schönere und weniger schöne Menschen durch die Lande und über die Leinwände. Wenn ich als Beispiel Sean Connery(Bild), George Clooney (Bild) oder Lex Barker(Bild) nenne, dann sind deren Gesichter - neben ihrer charismatischen Ausstrahlung - bestimmt als schön einzustufen, und wenn ich daneben die Gesichter von Klaus Kinski(Bild), Mickey Rourke(Bild) oder Marty Feldmann(Bild) stelle, so sind diese weniger schön. (Ohne über die Ausstrahlung oder Sympathie zu sprechen!!!) Der Schönheit als Thema an sich möchte ich mich aber an anderer Stelle annehmen.
Neben der angeborenen Schönheit gibt es also die Dinge, die ich für mich selbst tun kann, um mich wohlzufühlen. Zähle ich diese Aspekt auf:
Neben manchen schönen Frauenpopos kommen ebensoviele Männerhintern vorüber. Doch hier das Adjektiv "schön" zu gebrauchen käme mir dann doch nur schwer in den Sinn. Zumindest in den von den Männern bevorzugten Beinkleidern. Dass es nicht soo schlimm um den Männerpo bestellt ist, zeigte sich den Sommer über im Freibad. Doch die Männermode in Sachen Hintern ist für mich und auch die Freundinnen, mit denen ich mich über das Thema austauschen durfte, in eine Richtung gedriftet, die mit ansehnlicher Kleidung nicht viel gemein hat.
Die Hosen vieler Männer haben einen Beinansatz in Kniehöhe, das Kleidungsstück ähnelt mehr einem "Sack", als einer Hose. So sehe ich den "Ist-Stand" der Mode vieler Männer. Po-betonte Hosen sind bei den Männern sehr rar, die große Mehrheit trägt weitere Hosen.
Aus welchem modischen "Un"-Bewußtsein diese Hosen momentan so gerne getragen werden, kann ich nur anhand von Stichprobenbefragungen unrepräsentativ ermitteln. Nach meinen bisherigen Befragungen kamen Gründe wie z.B. Bequemlichkeit des Kleidungsstückes und Gleichgültigkeit gegenüber der Optik(Form) der Hose heraus. Geld spielt seltenst eine Rolle, bei den jüngeren Befragten sind von "Coolness" über "Gruppendynamik" bis zu "Attraktivitätsglauben" Gründe für das Tragen solcher Hosen.
Dass es - nicht nur in meinen Augen - nicht die schönste Modeerscheinung ist, beschreien meine weiblichen Freunde lautstark, die abgesehen von der Tatsache, dass die Männer nicht das schöne Geschlecht sind, doch lieber den knackigen Männerpo ansehen. Vielleicht mag die ein oder andere Leserin dieses Blogs etwas dazu anmerken :-).
Ausnahmen gibt es aber dennoch:

Nach diesem schönen Männerpo als positives Beispiel möchte ich noch ein weiteres Beispiel für die Misere der "Sackjeans" vorstellen:
BILD folgt widerwillig...
Hier also das versprochene Bild:

Warum ist es nun so, dass die Bedeutung der rückwärtigen Optik beim männlichen Geschlecht so gering ist? Warum ist es vielen Männern vordergründig nicht wichtig? "Gibt es andere Dinge, die mehr zählen", so könnte ich ironischer Weise fragen und ich tue dies auch!
Sicher gibt es wichtigere Attribute, als dieses sekundäre Geschlechtsmerkmal. Die breiten Schultern oder der Waschbrettbauch, wie sie besonders bei den Schwimmern zu bestaunen sind, sind anschauliche Beispiele, auch muskulöse Oberarme sehen "gut" aus. Doch ist es so unwichtig, wie der Mann von hinten wirkt? Ich denke nicht! Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich hier weiterhin nur auf einer rein optischen Ebene bewege, also die vielen anderen Werte des Menschen wie Ausstrahlung, Seele, Geist oder Humor bei der Betrachtung wieder mal außen vor lasse, so bin ich der festen Überzeugung, dass es auch auf die Optik des Rückens und des Hinterns bei uns Männern ankommt. Dabei sind viele Aspekt aufzuzählen, deren Zusammensetzung bei den Männchen genau so wie bei den Weibchen der Gattung Mensch eine Aussage über deren Erscheinungsbild ergeben. Wenn es schon bei Homers Odysseus im übertragenen Sinne heißt, dass die Schönheit nicht aus eigenen Verdiensten erlangt wurde, so gebe ich dem nur bedingt recht. Sicher spielen die Gene eine Rolle, die Schönheit eines Menschen ist, wenn man so will, gottgegeben, und jeder sieht anders aus. Es schreiten in der Tat schönere und weniger schöne Menschen durch die Lande und über die Leinwände. Wenn ich als Beispiel Sean Connery(Bild), George Clooney (Bild) oder Lex Barker(Bild) nenne, dann sind deren Gesichter - neben ihrer charismatischen Ausstrahlung - bestimmt als schön einzustufen, und wenn ich daneben die Gesichter von Klaus Kinski(Bild), Mickey Rourke(Bild) oder Marty Feldmann(Bild) stelle, so sind diese weniger schön. (Ohne über die Ausstrahlung oder Sympathie zu sprechen!!!) Der Schönheit als Thema an sich möchte ich mich aber an anderer Stelle annehmen.
Neben der angeborenen Schönheit gibt es also die Dinge, die ich für mich selbst tun kann, um mich wohlzufühlen. Zähle ich diese Aspekt auf:
- Das Essen: Wenn ich gerne esse, heißt das nicht, das ich viel esse, ich kann gut, aber gemäßigt essen. Ich kann auch übermäßig essen! Das wirkt sich auf die Figur aus und ich kann die Proportionen damit gehörig durcheinander bringen. Das ist eine Sache, mit der ich durchaus meine "Schönheit" beeinflussen kann.
- Die Bewegung: Ich könnte hier am Rechner oder Smartphone viel Zeit mit bloggen verbringen, auch mal ab und zu zum Fernseher gehen, und nachsehen, was so läuft. Auf meiner Arbeit sitze ich vielleicht auch den ganzen Tag lang auf einem Bürostuhl. Ich gehe zwischendurch vielleicht auch gerne mal einen Cappucchino einnehmen. Am Abend mit meiner Frau zu Griechen zu gehen könnte ein Ritual sein. Am Wochenende gerne ins Kino oder in die Oper. - Man merkt schon, worauf ich hinaus will: So würde ein Körper vermutlich nicht so bewegt, wie er es zur Ausbildung bestimmter Muskelpartien erfordert. Die sind aber wichtig für die Gesundheit, die Körperhaltung und vieles mehr, worum jeder bestens informiert ist.
- Die Gestik und Mimik: Bei der Betrachtung der Gesichter und Körper kann man einen großen Einfluss durch die Grimassen oder Bewegungsabläufe der Menschen erkennen. Jeder kennt den Moment, wenn ein optisch ansprechender Mensch plötzlich zu sprechen beginnt, und zu den Worten manch ulkige oder peinliche Grimasse auftaucht, man sich daraufhin sogleich bei dem Gedanken ertappt: "Hätte er doch bloß nichts gesagt". Ein Beispiel aus der TV-Welt ist die Parodie von Heidi Klum durch die Comedy-Schauspielerin Martina Hill in der "Heute Show" (als Tina Hausten). Auch die Körperbewegungen können ein Bildnis eines Menschen zerstören, ich denke da nur an den "Watschelgang" mit nach außen zeigenden Fußspitzen. Dieses Beispiel mag mir eigen sein, doch ich meine, viele Leser finden ein Beispiel für sich selbst.
- Die Kleidung: Man sehe sich nur die Jahrhunderte der Menschheit an, sehe sich an, was gerade Mode war, dann wieder nicht , dann wieder, dann wieder nicht , dann wieder doch...... Auch ich zeichne hier wieder nur eine Momentaufnahme, außer der Tatsache, dass ich mich näher an Kleidung der Körperbetonung orientiere. Karin Pöhlmann und Peter Joraschky schreiben in ihrem Beitrag: Körperbild und Körperbildstörungen, Der Körper sls gestaltbare Identitätskomponente:"Ein weiterer genereller Trend besteht darin, dass die Mode immer mehr vom Körper sichtbar macht, und immer weniger Möglichkeiten lässt, Mängel und Unvollkommenheiten zu verstecken. (Johnston 1993)"mehr Vielleicht hätte ich vor zweihundert Jahren einen Blog über die Vorzüge des Korsetts geschrieben.;-)
- Die Gesellschaft: Unser aller Verständnis und die Bedeutung von Aussehen in unserem Habitat beeinflußt direkt die Sichtweise auf die Verhüllung unserer Körper. Je nach ethnologischem und räumlichem Umfeld haben die Einwohner eine eigene Bewertung für die Bekleidung, das divergiert in dem räumlichen Gefüge, wie auch in der zeitlichen Spanne.
- Die eigene Wahrnehmung: All die vorherigen Punkte spielen bei diesem natürlich mit hinein, denn die Weise, wie ich mich selbst sehe und selbst wahrnehme wird immer durch die Aktionen und Reaktionen meiner Umgebung beeinflusst. Liefe ich nackt durch den Urwald, wäre es unter Umständen normal und etwas anderes, als täte ich dies auf der Königsallee in Düsseldorf.
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Film und Modegeschichte(n) der 1960er Jahre (36)
Im James Bond Film "Goldfinger" ist die mit Gold überzogene, auf dem Bett drapierte Schauspielerin Shirley Eaton
zu sehen, deren Körper nackt zu sein scheint, in der Einstellung der
Kamera eigentlich als nackt erkennbar, jedoch in allen folgenden vier
Kameraeinstellungen mit verdecktem Hintern. In der ersten Einstellung
wird in der Ganzkörperansicht der Popo durch ein Kissen verdeckt. In den
weiteren Einstellungen wird der Bildausschnitt so gewählt, dass nur der
Rücken oder die Beine ausschließlich zu sehen sind. Der Film ist von
1964, zu dieser Zeit konnte man demnach noch nicht ohne Weiteres einen
Hintern zeigen, und sei es nur in der Profilansicht. In anderen Filmen
war es ähnlich, wenn auch in Flippers neuen Abenteuern schon Menschen in
Badebekleidung gezeigt wurden, wie in o.g. Bond Film auch.
Die
Mode hatte in den 1960er Jahren ebenso großen Einfluss auf die
Körperlichkeiten. Neben Prêt-à-porter brachten diese Jahre auch das
erste Supermodel hervor: Twiggy.
Leslie Hornby erlangte ihren Spitznamen Twiggy auf Grund ihres schmalen
Äußeren. Die junge Twiggy mit blondiertem Bubikopf und fast androgynem
Körper beeinflusste die 60er Jahre Mode mit transparentem Look. Es war
schick wenig Busen zu haben und den dann in durchsichtigen Blusen
durchschimmern zu lassen.
Die damaligen Schönheitsideale wie Sophia Loreen(Bild), Liz Taylor(Bild), Gina Lollobrigida(Bild) oder Brigitte Bardot(Bild)
waren schlank und doch kurvig, sie trugen zur allgemeinen Steigerung
des Schönheitsbewußtsein in den 1960er Jahren bei. Die damals
etablierten Modezeitschriften wie Brigitte oder Petra sowie Cosmopolitan
boten Orientierung und Inspiration zugleich. Es ging aber noch weiter.
Diese "Ratgeber" brachten viele Diätvorschläge zu Tage, um das damals
entstandene Schönheitsideal der "Teuersten Bohnenstange der Welt", wie
Twiggy von den Kritikern betitelt wurde, zu profilieren. Der
zweifelhafte Erfolg hatte einen dreihundert-prozentigen Anstieg der
magersüchtigen Frauen und Mädchen in Deutschland zur Folge.
In
der Kunstszene der 60er Jahre begannen die Künstler, den Körper als
unmittelbares Arbeitsfeld zu entdecken, zunächst in der sogenannten
"body art" als Werk, in den siebziger Jahren dann als Material für das
Werk selbst.
Die 1960er Jahre
brachten aber auch den Bikini hervor und gegen Ende des Jahrzehnts kam
die sog. 68er Revolution, die einherging mit der Entfaltung der
sexuellen Freiheit, des Beginns der Niederschlagung der fremdbestimmten
Moralisierung und scheinheiligen Verteufelung alles Erotischen. Trotz
dieser Befreiung verirrte sich manche Bewegung in die Sackgasse der
Morallosigkeit wegen falsch verstandener Freizügigkeit. Die Zeit
bereinigte diese Wirren der Irrläufer jedoch. Die Menschen konnten
zunehmend die Freiheit des Körpers wahrnehmen, wenn auch noch immer
vereinzelte Auswüchse zu beobachten waren. Heutzutage sind die Folgen
der in den 1960er Jahren herniedergehenden Einflüsse der Eltern, Lehrer,
Kirchenbediensteten und der Obrigkeit auf die Jugendlichen zu spüren.
Nur noch vereinzelt findet man eine so strenge Moral nach dem Vorbild
der Vorsechziger-Jahre. Nicht, dass jemand auf den Gedanken kommt, ich
würde einen Verfall der Moral ausrufen, nein, ich beschreibe hier die
Entwicklung zur Kritikfähigkeit, die Verschiebung der Werte von der
ehemals aufoktruierten, scheinbar sittlichen Lebensweise des Bürgertums
hin zu eines selbstbestimmten, in der Gesellschaft verwurzelten,
mündigen, gemeinschaftlichen Verantwortungsbewusstsein.
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Unschärfe oder "Der scharfe Hintern" (35)
Wie der Titel schon sagt, schreibe ich
hier etwas über unscharfe Bilder. Ich meine damit Bilder, die in der
200% Auflösung des Monitores leichte Unschärfen aufweisen, und die die
dazu in Relation gestellten Aufnahmen der alten Meister, die in Mannheim
im Reiss-Engelhorn-Museum ( Die Geburtsstunde der Fotografie )zu bewundern waren.
Wie in vielen Büchern namhafter Fotografen nachzulesen ist, ist die Auflösung der (digitalen) Kamera nur ein zweit- oder drittrangiges Kriterium für die Herstellung einer aussagekräftigen und eindrucksvollen Aufnahme. Um das zu begreifen, habe ich trotz jahrelanger analoger Fotografie erst wieder viele digitale "Versuche" starten müssen. Meine Auseinandersetzung mit der Hardware hat mich viele Fachgespräche mit Berufsfotografen und ebenso viele Recherchen im Internet gekostet. Hin von der Vielfalt aller angebotenen Technik bis zum eigentlichen Zubehör war es ein weiter Weg.
Wie in vielen Büchern namhafter Fotografen nachzulesen ist, ist die Auflösung der (digitalen) Kamera nur ein zweit- oder drittrangiges Kriterium für die Herstellung einer aussagekräftigen und eindrucksvollen Aufnahme. Um das zu begreifen, habe ich trotz jahrelanger analoger Fotografie erst wieder viele digitale "Versuche" starten müssen. Meine Auseinandersetzung mit der Hardware hat mich viele Fachgespräche mit Berufsfotografen und ebenso viele Recherchen im Internet gekostet. Hin von der Vielfalt aller angebotenen Technik bis zum eigentlichen Zubehör war es ein weiter Weg.
Ich
wollte Hintern in Jeans fotografieren. Das war ein Punkt unter vielen.
Viel mehr noch unsere Familie, Bäume, Gärten, Landschaften und Portrait;
auf den geliebten Städtetouren auch Architektur, dort aber ebenso
Streetfotografie.
Dies war die Idee
hinter meiner Planung. Bis ich verstand, was dahinter steckt, oder wie
ich die Ausrüstung dafür zusammenbringen sollte, hat es viel mehr
Praxiserfahrung gebraucht, als ich anfangs zugegeben hätte. Ich dachte,
es kann gar nicht so schwer sein, eine passable Ausrüstung in geraumer
Zeit zustande zu bringen, ich fotografierte doch schon so lang. Doch
weit gefehlt. Nach der bisherigen Erfahrung hat sich für mich die
Schärfeleistung der am Markt befindlichen Fotoapparate schnell
relativiert. Denn die entscheidende Frage war am Ende für mich die
allgemeingültig bekannte Hauptfrage: Was werde ich mit den Aufnahmen
tun?
Ich kann sie sicher immer wieder
bei einer 200% Vergrößerung an meinem 2550x1440 Monitor akribisch
ansehen, dabei werde ich ebenso sicher viele Unschärfen, Moires oder
chromatische Abberationen entdecken, doch ist das der Sinn und Zweck?
Meiner ist es nicht.
Ich möchte einmal meine Bilder in einer Ausstellung präsentieren, und dazu sind vielleicht gerade noch folgende Überlegungen für meine Ansprüche an die Auflösung zu bedenken:
Ich möchte einmal meine Bilder in einer Ausstellung präsentieren, und dazu sind vielleicht gerade noch folgende Überlegungen für meine Ansprüche an die Auflösung zu bedenken:
1. Wie groß soll das größte Format sein, in dem ich eine Aufnahme präsentiere? - DinA3 oder DinA2 oder größer?
2.
In wie weit bin ich zu Ausschnittvergrößerungen gezwungen, um ein Bild
als Gesamtkomposition auszustellen? 80%, 50% oder weniger?
3. Welche Körnung ist gerade noch akzeptabel, damit sich die Kanten meines Motives vom Hintergrund abheben?
4.
Mit welcher Objektiv-Lichtstärke und welcher ASA-Einstellung kann ich
fotografieren, ohne dass ein Motiv dem Bildrauschen zum Opfer fällt?
Diese
Fragen bringen mich aber keineswegs zu der Nachfrage nach den
Megapixeln einer Kamera, sondern zur Frage nach der Sensorgröße. Da ich
kein Berufsfotograf bin, fällt Mittelformat wie z.B. PhaseOne oder
Hasselblad für mich aufgrund des Anschaffungspreises aus.
Das nächstkleinere Sensorformat ist das Kleinbildformat. Das ist das für meine Zwecke mehr als ausreichende Format. Über die Marke der Kamera kann jeder eine eigene Entscheidung finden. Ich meine, dass schon 12MP für die DinA2 Vergrößerung ausreichend sind. Ich fotografiere momentan mit APS-C Format und hinunter bis MFT. Einen Ausdruck von DinA2 mit MFT habe ich noch nicht geplottet. Ich bin dennoch neugierig darauf.
Das nächstkleinere Sensorformat ist das Kleinbildformat. Das ist das für meine Zwecke mehr als ausreichende Format. Über die Marke der Kamera kann jeder eine eigene Entscheidung finden. Ich meine, dass schon 12MP für die DinA2 Vergrößerung ausreichend sind. Ich fotografiere momentan mit APS-C Format und hinunter bis MFT. Einen Ausdruck von DinA2 mit MFT habe ich noch nicht geplottet. Ich bin dennoch neugierig darauf.
Ist also die Frage nach dem Body entschieden, folgt die nächste Frage nach dem Objektiv.
Bei dieser Beantwortung bin ich schlussendlich zu der Erkenntnis gelangt, dass die Lichtstärke in der Streetfotografie viel mehr Spielraum bei der Bildgestaltumg bietet, wenn ich einige Reserven habe. Eine f 1:1,8 / f 1:1,7 oder gar f 1:1,4 bietet diese notwendigen Reserven bei abnehmendem Licht, was ich auf der Straße immer wieder erlebt habe. Von da her ist für mich in der Streetfotografie die f1:2.8 zur Grenzlichtstärke geworden. In den anderen Bereichen der Fotografie hat sich auch die f1:4,0er Lichtstärke bewährt, manchmal auch die f1:5,6er als größte Blende.
Bei dieser Beantwortung bin ich schlussendlich zu der Erkenntnis gelangt, dass die Lichtstärke in der Streetfotografie viel mehr Spielraum bei der Bildgestaltumg bietet, wenn ich einige Reserven habe. Eine f 1:1,8 / f 1:1,7 oder gar f 1:1,4 bietet diese notwendigen Reserven bei abnehmendem Licht, was ich auf der Straße immer wieder erlebt habe. Von da her ist für mich in der Streetfotografie die f1:2.8 zur Grenzlichtstärke geworden. In den anderen Bereichen der Fotografie hat sich auch die f1:4,0er Lichtstärke bewährt, manchmal auch die f1:5,6er als größte Blende.
Die
Brennweite ist hier für mich von zweitrangigem Belang, ich muß mich nur
mehr bewegen oder ein Zoomobjektiv benutzen. Auch das mag jeder für sich
selbst entscheiden. Ich selbst benutze gerne das 35er f1:1.8er für die
APS-C (in KB 52,5mm) sowie das 20er f1:1,7 für MFT (in KB 40mm).
Da
nun alle diese Fragen grob angeschnitten wurden, kann ich mich wieder
der Beschreibung der Beziehung der Schärfe zum Bildinhalt widmen. Wie
ich anfangs schon beschrieben habe, war mein Eindruck und meine
Bewunderung der o.g. Ausstellung enorm. Die Bilder wurden in
verschiedenen Größen ausgestellt, die Grundlagen waren sehr verschieden,
es wurden unterschiedliche Negativgrößen benutzt und Vergrößerungen
davon hergestellt, die in ihrer Einzigartigkeit für mich von besonderem
Wert und außerordentlicher Lehrkraft waren und sind.
Ich
habe für mich festgestellt, dass ein bestimmter Grad der Körnung, der
in der Sprache der digitalen Fotografie "Rauschen" genannt wird, der
Bildaussage bis zu einem gewissen Maße nicht entgegensteht. Diese
Erkenntnis lege ich für meine Vorstellung von Schärfe zugrunde. Dadurch
verschieben sich die Prioritäten besonders bei der Bildbetrachtung, denn
es kommt mir auf die Gesamtaussage des Bildes an, und es geht in diesem
Blog natürlich um die Fotos wohlgeformter Hintern. So kann ich mit
einem leisen Schmunzeln über meine vielen vergeblichen Anstrengungen zur
Findung der Kameraausrüstung mit der noch besseren Schärfeleistung und
Abbildungsleistung sinnieren. Da es jedoch müßig wäre, meine Irrfahrten
nachzuzeichnen, kann ich besser nur mein persönliches Fazit zur Schärfe
stellen:
Ich habe es überbewertet. Es
lassen sich mit einer 12MP APS-C Kamera beeindruckende Vergrößerungen
herstellen, deren Bildaussage ohne Abstriche, also ausdrucksvoll zu
kommunizieren ist. Es kommt für mich auf das Motiv und auf die
Gesamtkomposition an. Stelle ich mir die Frage, was ich mit dem Bild
sagen möchte, und sehe mir daraufhin das Bild an - und kann ich die
Antwort, also meine Intention finden, so ist es für mich gelungen. Der
Betrachter findet ohnehin seine eigene Interpretation der Bildaussage,
wenn er sich die Zeit nehmen möchte, zu sehen.
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Die Säulen des Po, Teil 1 (34)
Der Blick auf sein Gegenüber in der
Straßenbahn gleitet wie beiläufig an seinem Antlitz vorrüber. Die Augen
sehen fast durch den Menschen hindurch. Kreuzen sich einmal die Blicke,
so folgt ein fast hastiges Wegsehen, von dem nur die Unnatürlichkeit der
Reaktion auf eine Situation hindeutet, die lieber peinlichst vermieden
wird. Es ist nicht vorgesehen, in der Berliner U-Bahn Sichtkontakt mit
einem Mitreisenden aufzunehmen, die Anonymität der informellen
Zusammenkunft ist einzuhalten. Man sieht ins Nichts oder auf einen der
eigens deswegen angebrachten, tonlosen Bildschirme, über die die neuen
Nachrichten in Schlagzeilen
Sehr
interessant ist der Moment, wenn die U-Bahn plötzlich in den Untergrund
abtaucht. Die Seitenscheiben der Waggons werden unvermittelt zu
riesigen Spiegeln, in die die Reisenden schauen können. Dabei gänzlich
ungestraft die Spiegelbilder der vor ihnen sitzenden Menschen ansehen zu
können, diese niemals festgeschriebene, stillschweigend hingenommene
Übereinkunft zwischen den betrachtenden und betrachteten
U-Bahn-Reisenden in Berlin, wie auch in London und vermutlich überall
anderswo in der Welt, gestattet den Schauenden die Menschen dann doch
anzusehen. Seine Mitmenschen der Umgebung, deren Blicke sogar für einen
Augenblick oder zwei verweilen dürfen.
Wir
können für uns selbst ergründen, warum uns das Gesicht des Nachbarn auf
der Bank gegenüber so eine Anziehungskraft und Ausdrucksstärke
entgegenwirft.
Schließlich haben wir nur die Zeit der gemeinsamen Reise, um die Erkenntnis über die Emotionen zu erspähen, die das Gesicht des Gegenüber in uns hervorruft. Das ist schon so viel mehr, als die Zeit, die uns bei der Begegnung von hastenden Menschen in der durchwühlten Fußgängerzone der Altstadt bleibt.
Schließlich haben wir nur die Zeit der gemeinsamen Reise, um die Erkenntnis über die Emotionen zu erspähen, die das Gesicht des Gegenüber in uns hervorruft. Das ist schon so viel mehr, als die Zeit, die uns bei der Begegnung von hastenden Menschen in der durchwühlten Fußgängerzone der Altstadt bleibt.
Wir
sitzen oder stehen in der Bahn, bewegen uns trotz totalem Stillstand
des eigenen Körpers mit enormer Geschwindigkeit vorwärts, meist
gerichtet in die "richtige" Richtung. Dabei haben wir Zeit. ÜBRIG!
Wir
haben die Zeit zu Schauen; neben der Zeit zum Lesen. Zum Schlafen. Zum
Dösen. Zum Träumen. Zum - ja doch, für die Bedienung unseres
Smartphones. Und das kostet Zeit. Das bringt uns schnell ins Soll
unseres Zeitkontos, denn dafür ist die Fahrt mit der Bahn oft zu kurz.
Das Abarbeiten der Punkte unserer ToDoList auf dem Phone nimmt viel Zeit
in Anspruch. Wir schicken SMS, eMails, MMS, posten, twittern, spielen,
was das Zeug hält. Die Umgebung, auch -fremde Welt da draußen- genannt,
die wir in der U-Bahn aushalten müssen, trennen wir von uns durch das
Starren und Wischen auf unseren Smartphones.
Wenn
wir aber das Phone am Abend nicht in die Ladeschale gestellt haben,
nicht unseren Ersatzakku dabei haben und auch dummerweise den
Reserveakku des Ersatzakkus in der anderen Jacke haben, dann wird es
wieder verzweifelter Ernst. Wir haben wieder Zeit.
Vielleicht
schauen wir dann doch mal wieder hin. Zu den Dingen und Menschen, zu
den Häusern und Bäumen, zu den Autos und der Reklame. Auf den Bildern
der Reklame sehen wir andere Menschen, als vor uns auf der anderen Seite
der Sitzreihe. Diese lächeln beständig. Jene eher selten bis gar nicht.
Aber bei Diesen liegt es am Produkt, mit dem sie auf dem Foto sein
dürfen, welches uns alle Träume erfüllt, besonders die, von denen wir
selber noch nichts gewußt haben. Bei Jenen liegt es vielleicht am
bevorstehenden Arbeitstag, an der bevorstehenden Aufgabe, an der
alltäglichen Sorge des Lebens. Oder es ist schlichtweg der entspannte
Moment der Fahrt von A nach B über C.
Schauen
wir weiter. Sehe ich weiter. Ich sehe gerne Menschen an. Das sagte ich
schon mehrfach. Ebenso gerne fotografiere ich Menschen. Nicht nur die
Bilder, die ich hier begleite, auch gerne Menschengesichter, die ich
natürlich nicht veröffentlichen darf. Nur die erfragten Portraits werde
ich einmal ausstellen.
Das Thema
dieses Blogs ist aber der Hintern, den ich nach wir vor für eines der
schönsten Körperteile halte. Was wäre der der Hintern aber ohne die
Beine, besonders der Oberschenkel und zu recht wird jeder sagen, ohne
Beine gäbe es keinen verlängerten Rücken. Dem würde ich niemals
widersprechen. Was ich damit beschreiben möchte ist das Verhältnis
zwischen der Form des Po und der Form der Beine. Genauso der Länge der
Beine wie der Umfang und die Proportionen. Jetzt wird der Bezug der
Überschrift zum Inhalt verständlich, denn im bald folgenden Teil 2 von
"Die Säulen des Po" möchte ich nach dieser Einleitung meine Gedanken und
Feststellungen über die Beine posten.
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Dienstag, 8. Januar 2013
28. Gesellschaftliche Konventionen - Sag' bloß nicht Hintern
Was lässt sich über gesellschaftliche Konventionen - in Verbindung
mit dem Gesäß - so alles bemerken? Lese ich bestimmte Artikel über das
Thema, so eröffnet sich mir ein wahrer Reigen dieser Konventionen.
Bestimmungen über Bestimmungen, Regeln, wohin man sieht und Tabus, deren
Verletzung fast eine gesellschaftliche Ächtung, wenigstens aber eine
soziale Diskriminierung zur Folge haben kann.
Wie entstanden also die Konventionen in meiner westlich geprägten Umwelt? Ich lernte schon als Kind, was sich ziemt und was nicht. Diese Konditionierung, die meine Eltern ihrerseits von deren Eltern, und diese wieder von ihren Eltern erfuhren, und die auch wir an unsere Kinder weiter geben. Eben diese Konditionierung eröffnet in uns eine Instanz, welche die Konventionen auf unsere Handlungsmuster überträgt. Dadurch wird eine Kommunikationsebene geschafft für die Verständigung in unserer Gesellschaft respektive in unserem sozialen Umfeld. Ohne diese Fähigkeit könnten wir uns in unserer Gesellschaft nicht verständigen. Wir wären in unserem Land, in dem wir nicht nur die Sprache nicht verstünden, auch die Gestik und Mimik sowie die Verhaltensweisen wären uns gänzlich unverständlich.

Aber wir haben die Fähigkeit der Kommunikation. Wir können sprechen und manchmal sogar zuhören. Und wir können denken. Manchmal auch nachdenken. Wir haben die Freiheit und selten sogar die Zeit, die Sitten und Bräuche, die Regeln und Vorschriften, die Gesetze und Verbote und die Dinge allgemein in Frage zu stellen.
Ob die Dinge dann der Überprüfung stand halten, das ist nicht gesagt. Jedes könnte ganz, könnte zum bestimmten Teil oder könnte gar nicht aufrecht erhalten werden. Es geht dabei nicht darum, Gesetze zu brechen, oder Verbote zu umgehen. Es geht nicht darum, mit alten Bräuchen zu brechen und die Regeln zu verletzen. Es geht für jeden von uns Menschen darum, dieses Gebilde der Gesellschaft, unserer Gesellschaft, zu reflektieren. Was meine ich mit "reflektieren"? Ich frage nach dem Sinn und dem Ursprung für den Ist-Zustand. Ich stelle die Frage:"Wie wirkt die soziale Umgebung auf mein Leben und das meiner direkten und entfernteren Mitmenschen. Ich rede mit den Menschen und frage einfach.
Denke ich also hier laut über die Eingangs gestellte Frage nach.
Was lässt sich über gesellschaftliche Konventionen in Verbindung mit dem Gesäß so alles bemerken?
Der Hintern ist im Grunde genommen tabu. Er ist hinten und vorne ist das, worum es geht. Er ist es, aus dem der Körper sich der überflüssigen Exkremente entledigt. Wie ich schon weiter oben erwähnte, lernen wir als Kinder, dass das "AA" "bahbah" ist. Und wir sollen uns ja nicht dort anfassen. Genau genommen nicht nur dort nicht. In früheren Zeiten war es laut Berichten der Altvorderen noch viel strenger. Diese "Regel" wird uns unter vielen anderen beigebracht, bis wir sie verinnerlicht haben. Unterstützend kommen noch die Einflüsse aus anderen Bereichen hinzu, wie der Umgangssprache: "Du Ar... " und "ar...kalt" zum Beispiel. In meinen Gedanken entsteht dabei die Frage nach der "Richtigkeit", nach dem Ursprung für den "Verruf".
In der Öffentlichkeit redet man nicht gerne über den Po. Es ist kein Thema. Die Auseinandersetzung findet lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wenngleich es mittlerweile schon Ausnahmen gibt. In Brasilien wurde neulich die Miss Bumbum gekürt. Bumbum wird in Brasilien der Hintern genannt. Eine andere Kultur, auf die wir zugleich naserümpfend herniederblicken und neiderfüllt aufsehen.
Das Internet stellt mittlerweile eine Plattform zur Verfügung, die die Möglichkeit zur halböffentlichen Darstellung der Ansichten der Nutzer bietet. Nicht nur durch einen Blog oder eine Homepage kann etwas dargestellt werden, was sonst nicht zu veröffentlichen wäre. Auch durch die Auswertung der Begehrlichkeiten findet eine gesellschaftliche Dokumentation statt. Was wird wie oft von wem nachgefragt? So wie in meinem Blog wird mancher Gedanke mitgeteilt, der gelesen wird und damit anregt, aufregt und einen (Denk-) Anstoss gibt.

Komme ich wieder zurück zum "Das macht man nicht!" Schon das Wort Sitte erzeugt in mir ein deutliches Widerstreben. Das kommt m.E. durch die Erfahrungen, die sich auf der Soll - Seite meines Gewissenskontos seit meiner Jugend addiert haben. Sittsames Verhalten bedeutet für jeden Menschen etwas anderes, es finden sich zwar Gruppierungen, die oberflächlich gesehen in der Sitte einen gemeinsamen Nenner gefunden haben, die jedoch bei näherem Hinsehen starke Differenzen aufweisen. (Beisp.: Kirche oder Vereine)
Das empfinde ich in meiner Kultur als verklemmtes und verlogenes Verhalten. Ich sehe "Verklemmt" wörtlich und meine es so, als dass etwas klemmt, was gerne heraus möchte. Vielleicht wird es durch ein Gewissen eingeklemmt, welches aufgezwungen, domestiziert wurde. Hier oder in Papua-Neuguinea. Mit unterschiedlichen Wertvorstellungen.
Vielleicht durch die Sitte wird etwas eingeklemmt, das eigentlich unserer Natur entspricht. Wer bestimmt, was durch den Filter Gewissen, Sitte, Gesetz usf. aufgehalten wird, und zu einem Sediment in unserem Wesen wird.
Kann ich es anhand von Beispielen beschreiben, ohne gleich als freizügig und verantwortungslos bewertet zu werden. Sicher nicht. Doch wer bewertet? Ein Mensch? Eine Gesellschaft? Eine Konfession? Eine Gemeinschaft? Eine Partei? Ein Verein? Ein …?
Nehme ich ein Beispiel: Unbedeckte Schulter in einer venezianischen Basilika. Ein anderes: Mit Hut in eine Dorfkirche der Eifel. Noch eines: Lachen in einem Gerichtssaal. Ein letztes: Mann in einem String-Tanga im Kurbad Baden-Baden. Ein allerletztes: Eine Familie mit 6 Kindern im Feinschmeckerrestaurant.

Es könnte immer so weiter gehen mit Beispielen. Ihnen fallen bestimmt auch noch zig-hunderte ein. UND WER HAT WANN BESTIMMT, DASS WAS NICHT SITTSAM IST???
Wir! Wir halten uns daran. Nicht auffallen. lieber konsumieren. (… ich schweife ab!)
Denke ich also weiter. Warum ist unser Hintern tabu? Ist ein verantwortlicher Umstand der unangenehme Geruch, der entweichen kann? Sind es die Exkremente? Suche ich in der Geschichte nach...
Was haben wir, was hat unsere Gesellschaft erreicht?
Wir
sind unsere Gesellschaft. Wir machen sie aus. Wenn wir uns am sozialen
Umfeld orientieren, wenn wir teilnehmen am gesellschaftlichen
Miteinander, wenn wir interagieren, so prägen wir unser Miteinander
aktiv mit. Wir entwerfen selber die Umstände, unter denen wir uns
wiederum selbst verantworten müssen.Wie entstanden also die Konventionen in meiner westlich geprägten Umwelt? Ich lernte schon als Kind, was sich ziemt und was nicht. Diese Konditionierung, die meine Eltern ihrerseits von deren Eltern, und diese wieder von ihren Eltern erfuhren, und die auch wir an unsere Kinder weiter geben. Eben diese Konditionierung eröffnet in uns eine Instanz, welche die Konventionen auf unsere Handlungsmuster überträgt. Dadurch wird eine Kommunikationsebene geschafft für die Verständigung in unserer Gesellschaft respektive in unserem sozialen Umfeld. Ohne diese Fähigkeit könnten wir uns in unserer Gesellschaft nicht verständigen. Wir wären in unserem Land, in dem wir nicht nur die Sprache nicht verstünden, auch die Gestik und Mimik sowie die Verhaltensweisen wären uns gänzlich unverständlich.

Aber wir haben die Fähigkeit der Kommunikation. Wir können sprechen und manchmal sogar zuhören. Und wir können denken. Manchmal auch nachdenken. Wir haben die Freiheit und selten sogar die Zeit, die Sitten und Bräuche, die Regeln und Vorschriften, die Gesetze und Verbote und die Dinge allgemein in Frage zu stellen.
Ob die Dinge dann der Überprüfung stand halten, das ist nicht gesagt. Jedes könnte ganz, könnte zum bestimmten Teil oder könnte gar nicht aufrecht erhalten werden. Es geht dabei nicht darum, Gesetze zu brechen, oder Verbote zu umgehen. Es geht nicht darum, mit alten Bräuchen zu brechen und die Regeln zu verletzen. Es geht für jeden von uns Menschen darum, dieses Gebilde der Gesellschaft, unserer Gesellschaft, zu reflektieren. Was meine ich mit "reflektieren"? Ich frage nach dem Sinn und dem Ursprung für den Ist-Zustand. Ich stelle die Frage:"Wie wirkt die soziale Umgebung auf mein Leben und das meiner direkten und entfernteren Mitmenschen. Ich rede mit den Menschen und frage einfach.
Denke ich also hier laut über die Eingangs gestellte Frage nach.
Was lässt sich über gesellschaftliche Konventionen in Verbindung mit dem Gesäß so alles bemerken?
Der Hintern ist im Grunde genommen tabu. Er ist hinten und vorne ist das, worum es geht. Er ist es, aus dem der Körper sich der überflüssigen Exkremente entledigt. Wie ich schon weiter oben erwähnte, lernen wir als Kinder, dass das "AA" "bahbah" ist. Und wir sollen uns ja nicht dort anfassen. Genau genommen nicht nur dort nicht. In früheren Zeiten war es laut Berichten der Altvorderen noch viel strenger. Diese "Regel" wird uns unter vielen anderen beigebracht, bis wir sie verinnerlicht haben. Unterstützend kommen noch die Einflüsse aus anderen Bereichen hinzu, wie der Umgangssprache: "Du Ar... " und "ar...kalt" zum Beispiel. In meinen Gedanken entsteht dabei die Frage nach der "Richtigkeit", nach dem Ursprung für den "Verruf".
In der Öffentlichkeit redet man nicht gerne über den Po. Es ist kein Thema. Die Auseinandersetzung findet lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wenngleich es mittlerweile schon Ausnahmen gibt. In Brasilien wurde neulich die Miss Bumbum gekürt. Bumbum wird in Brasilien der Hintern genannt. Eine andere Kultur, auf die wir zugleich naserümpfend herniederblicken und neiderfüllt aufsehen.
Das Internet stellt mittlerweile eine Plattform zur Verfügung, die die Möglichkeit zur halböffentlichen Darstellung der Ansichten der Nutzer bietet. Nicht nur durch einen Blog oder eine Homepage kann etwas dargestellt werden, was sonst nicht zu veröffentlichen wäre. Auch durch die Auswertung der Begehrlichkeiten findet eine gesellschaftliche Dokumentation statt. Was wird wie oft von wem nachgefragt? So wie in meinem Blog wird mancher Gedanke mitgeteilt, der gelesen wird und damit anregt, aufregt und einen (Denk-) Anstoss gibt.

Komme ich wieder zurück zum "Das macht man nicht!" Schon das Wort Sitte erzeugt in mir ein deutliches Widerstreben. Das kommt m.E. durch die Erfahrungen, die sich auf der Soll - Seite meines Gewissenskontos seit meiner Jugend addiert haben. Sittsames Verhalten bedeutet für jeden Menschen etwas anderes, es finden sich zwar Gruppierungen, die oberflächlich gesehen in der Sitte einen gemeinsamen Nenner gefunden haben, die jedoch bei näherem Hinsehen starke Differenzen aufweisen. (Beisp.: Kirche oder Vereine)
Das empfinde ich in meiner Kultur als verklemmtes und verlogenes Verhalten. Ich sehe "Verklemmt" wörtlich und meine es so, als dass etwas klemmt, was gerne heraus möchte. Vielleicht wird es durch ein Gewissen eingeklemmt, welches aufgezwungen, domestiziert wurde. Hier oder in Papua-Neuguinea. Mit unterschiedlichen Wertvorstellungen.
Vielleicht durch die Sitte wird etwas eingeklemmt, das eigentlich unserer Natur entspricht. Wer bestimmt, was durch den Filter Gewissen, Sitte, Gesetz usf. aufgehalten wird, und zu einem Sediment in unserem Wesen wird.
Kann ich es anhand von Beispielen beschreiben, ohne gleich als freizügig und verantwortungslos bewertet zu werden. Sicher nicht. Doch wer bewertet? Ein Mensch? Eine Gesellschaft? Eine Konfession? Eine Gemeinschaft? Eine Partei? Ein Verein? Ein …?
Nehme ich ein Beispiel: Unbedeckte Schulter in einer venezianischen Basilika. Ein anderes: Mit Hut in eine Dorfkirche der Eifel. Noch eines: Lachen in einem Gerichtssaal. Ein letztes: Mann in einem String-Tanga im Kurbad Baden-Baden. Ein allerletztes: Eine Familie mit 6 Kindern im Feinschmeckerrestaurant.

Es könnte immer so weiter gehen mit Beispielen. Ihnen fallen bestimmt auch noch zig-hunderte ein. UND WER HAT WANN BESTIMMT, DASS WAS NICHT SITTSAM IST???
Wir! Wir halten uns daran. Nicht auffallen. lieber konsumieren. (… ich schweife ab!)
Denke ich also weiter. Warum ist unser Hintern tabu? Ist ein verantwortlicher Umstand der unangenehme Geruch, der entweichen kann? Sind es die Exkremente? Suche ich in der Geschichte nach...
bis bald
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Montag, 7. Januar 2013
33. Die Fastzination des Weiblichen
" Ein Frauenhaar zieht mehr als hundert Ochsen" (Unbekannt)
Viele,
sehr viele Worte beschäftigen sich mit der Fastzination des Weiblichen.
Entscheidend für meine persönliche Betrachtung des weiblichen ist, dass
ich als Mann heterosexuell bin und damit das andere Geschlecht, nämlich
die Frau, anziehend empfinde. Nicht nur Männer beschreiben das
weibliche Geschlecht immer wieder mit den bezaubernsten Worten, auch
Frauen tun dies mit großer Hingabe. Wenn ich vom grundlegendsten
Bedürfnis des Menschen ausgehe, und ich meine dies bei aller
"Zivilisation" tun zu dürfen, dann kommt der Part der Fortpflanzung
neben den Bedürfnissen nach Nahrung und Wohnen als Hauptverantwortlicher
dafür in Frage.
Die
Menschheit bewegt, wie bei Tieren und Pflanzen, ein sog.
Fortpflanzungstrieb. Dient dieser der Arterhaltung, so dient unser
"Mögen" des anderen Geschlechts rein wissenschaftlich betrachtet der
Fortpflanzung. Biologisch betrachtet hat die Natur Mechanismen
entwickelt, die zur Arterhaltung wesentlich beitragen. Nämlich sind bei
der zweigeschlechtlichen Fortpflanzungsweise bei den meisten Wesen
Schlüsselreize in Form von körperlichen Attributen vorhanden, die dem
anderen Geschlecht eindeutig zugeordnet werden können und zum Teil in
veränderter, optischer oder geruchlicher Weise als paarungsbereitschafts
- Symbol verstanden werden können. (z.B. Farbe, Duftstoffe,
Körperhaltung bei Tieren; Kleidung, Verhalten, Kommunikation beim
Menschen.)
Wir Menschen pflanzen uns also in zweigeschlechtlicher
Art und Weise fort. Wir brauchen damit zur Arterhaltung einen Partner,
den wir uns aussuchen können. Eine unermeßliche Anzahl an möglichen
Konstellationen der Partnrrwahl vor Augen ist der Mensch in der Realität
meist jedoch in seinem engeren oder weiteren Wirkungskreis räumlich
begrenzt. Durch die einfache Möglichkeit des Reisens und der relativ
einfachen Wahl des Wohnortes und damit Wirkungskreises ist es uns
Menschen mehr als jemals zuvor gelungen, in einem Kreis von Menschen
vielfältigster ethnologischer Herkunften zu leben.
Eine Auswirkung
dessen ist in der Tatsache deutlich geworden, dass sich die
allgemeingültigen Schönheitsideale nicht mehr nur in einem Typus Mensch
wiederspiegeln, sondern sie variiren. Nicht dass es ein bloßes Phenomen
unserer Zeit wäre, gab es doch immer schon Reisende oder gar
Völkerwanderungen, doch in diesem Ausmaß und besonders dieser
Geschwindigkeit ist es heute exorbitant geworden. Die allgegenwärtige
Anwesenheit der Medien nocht nicht mal einbezogen multiplizieren diese
alles um ein Vielfaches. Somit haben wir Menschen in allen erdenklichen
optischen und wesentlichen Facetten vor uns, die, ob wir wollen oder
nicht, einen Einfluss auf unser Weltbild, besser gesagt Menschenbild
ausüben und es damit formen.
Sehen
wir nun den ein oder anderen Menschen vor uns, sehen ihn an, nehmen ihn
also wahr, so empfinden wir ihn in nur Sekundenbruchteilen als
sympatisch oder unsympatisch. Ursprung dieser Entscheidung sind neben
anderen Instanzen die Erinnerungen an bereits gesehene Personen,
sozusagen die Summe aller gesehenen Menschen jemals. Diese Prämisse als
Vorraussetzung behandelt zählt jeder wahrgenommene Mensch auf der
Sollseite unseres Menschenbilder - Kontos, während sich die Haben-Seite
auf unsrere Vorlieben/Mögen/Attraktivitäts-vorstellungen direkt
auswirkt.
Angewandt auf das Thema meiner Fastzination des
Weiblichen bedeutet das, dass sich durch die Permeablität meiner
Eindrücke immer neu ein Ideal von Schönheit entwickelt, dessen Spuren
sich in den fotografierten Bildern nachvollziehen lassen und auch
beschreiben lassen.
Ich bin fastziniert von einer Weiblichkeit,
die ich immer neu definiere, die ich immer neu entdecke. Ich sehe gerne
einen schönen Menschen an, entdecke immer wieder schöne
Körperlichkeiten, entdecke ansprechende Gesichter und traue mich sie
anzusehen! Ich finde es einfach schön, einen schönen Hintern anzusehen,
aber darum dreht sich gerade das gesamte Thema in diesem Blog.
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32. Moralia 2
Hier möchte ich anschließen an den Artikel "Moralia".
Es
geht weiterhin um die Moral, diese hohe Instanz in unseren Köpfen. Wenn
wir sie erkannt haben, wenn wir wissen, wer sie ist, und wenn wir es
geschafft haben, ihre Entstehung in uns nachzuvollziehen, dann sind wir
in der Lage dazu, diese in Frage zu stellen. Wir können sie mit den
Ideen und Wertevorstellungen in uns mit denen der Gemeinschaft
abgleichen, von der wir uns als ein Teil verstehen. Ich sehe uns aber
nicht als ein Produkt dieser Gemeinschaft, sondern viel mehr als ein
Multiplikator. Durch unser Handeln - eigentlich schon durch unsere
schiere Existenz - prägen wir die Gesellschaft, in der wir leben. Nicht
umhin kommen wir bei unserem Beitrag zu sagen, was wir denken, unseren
eigenen, persönlichen Standpunkt zu vertreten. Den sollten wir natürlich
kennen und den Mut haben, ihn auszudrücken. MUT? Ja Mut meine ich, denn
es nicht leicht, sich zu positionieren, spielen doch mehrere Faktoren
dabei eine Rolle:
1. Ich sollte mich selbst gefunden haben. Ist
dies nicht der Fall, so weiß ich nicht, von wo oder gar wem aus ich hier
etwas reflektiere.
2. Ich sollte genügend Informationen über die
Fragestellung gesammelt haben. Wenn ich durch Halbwissen wesentliche
Inhalte nicht einbringen kann, so habe ich auf einer Seite des Hauses
das Fundament nicht gesetzt und das Haus hält nicht mal einer Böe stand.
3.
Ich sollte mich mit den Gedanken auseinander gesetzt haben. Habe ich
nicht einmal das Für und Wider beleuchtet, so verblendet mein Fokus die
Gesamtansicht und ich erliege einem Tunnelblick. Durch die Sichtweise
von einem oder mehreren weiteren Standpunkten erscheint manch Gedanke
plötzlich in einem anderen Licht. Der berühmte Schritt zurück sei hier
genannt, der den Wald vor lauter Bäumen enttarnt.
4. Ich sollte
nach der Entstehungsgeschichte fragen. Warum ist es dazu gekommen?
Welche Umstände oder welche Begleitumstände haben zu einem Zustand
geführt. "Wer die Vergangenheit versteht, brauch die Zukunft nicht zu
fürchten." Diesen Satz las ich als Kind in einem meiner Geschichtsbücher
und er bewahrheitete sich durchaus. Heißt er doch übersetzt so etwas
wie: " Das habe ich schon mal gesehen, das könnte daher kommen, dass …"
Nicht das Schubladendenken propagiere ich damit, ich meine, es hilft mir
zu wissen, dass Feuer heiß ist und zerstören kann, daher zünde ich
keine trockene Wiese (mehr) an. Weiter übersetzt meine ich damit, dass
ich in einer fruchtbaren Disskussion einen Menschen beispielsweise nicht
persönlich untergrabe! ("Du hast doch noch nicht ….")
5. Ich soll
sagen, was ich denke und es begründen. Auch ein Grund kann gemeinsam
beleuchtet werden und als Trugschluss überführt werden.
6. Ich
soll mich trauen, etwas zu sagen. Es ist nicht immer leicht, etwas in
der Gesellschaft zu verändern, oder auch einen Beitrag zu leisten, der
gehört wird, gesehen oder erlebt wird. Mit im Strom zu schwimmen, das
Fähnchen im Wind zu leben trägt nicht dazu bei, die Gemeinschaft zu
verändern, zu ihr beizutragen. Dein Ruf in der Masse der "JAWOLLS" ist
dem Untergang geweiht, dem Untergang der Individualität, die von allen
Seiten des Lebens mit den Waffen der Konformität torpediert wird. Ich
meine, Veränderung führt meist zu positivem Fortschritt. Nicht, dass
alles Althergebrachte falsch ist! Durch die Tatsache, dass das Leben
ein Fluss ist, und wir eine Zeitspanne zu Gast auf der Erde sind, finden
wir immer neue Ufer. Diese gilt es neu zu erforschen mit den
Erfahrungen der Altvorderen und den eigenen.
7. Manchmal kommt es
darauf an, ein Fels in der Brandung zu sein. In der Beziehung zu a. sich
selbst; b. dem Partner gegenüber; c. der Gesellschaft gegenüber. Sei Du
selbst, sage es, handle so, verweigere es. Standhaftigkeit mit
Offenheit sind im Punkto Moral keine Widersprüche in sich.
Mit
dem Mut des eigenen Wesens kann ich also die Moral in Frage stellen.
Bezogen auf mein Hauptthema, für das ich hier etwas weiter ausgeholt
habe und dies auch sicher noch des öfteren tun werde, möchte ich zur
vorhandenen Moral plakativ vermerken, dass ich diese scheinheilige Moral
in dieser Gesellschaft, in der ich mich momentan aufhalte, in Bezug auf
den Hintern nicht für wahrhaftig halte. (Wie in Bezug auf viele andere
Themen auch!)
Zur Begründung:
Der Hintern ist und bleibt ein vielbetrachtetes Körperteil. Dessen Anziehungskraft beim "anderen" Geschlecht ist ungebrochen hoch. Die heimliche Suche im Internet, die von den Betreibern der Suchmaschinen ausgewertet nicht mehr allzuheimlich zu sein scheint, spricht eine mehr als eindeutige Sprache. Spreche ich mit verschiedenen Menschen über das Thema im weitesten Sinne, so spricht die Mehrzahl frei über die eigene Affinität zum Hintern des Partners oder anderer schöner Hintern anderer Menschen.
Der Hintern ist und bleibt ein vielbetrachtetes Körperteil. Dessen Anziehungskraft beim "anderen" Geschlecht ist ungebrochen hoch. Die heimliche Suche im Internet, die von den Betreibern der Suchmaschinen ausgewertet nicht mehr allzuheimlich zu sein scheint, spricht eine mehr als eindeutige Sprache. Spreche ich mit verschiedenen Menschen über das Thema im weitesten Sinne, so spricht die Mehrzahl frei über die eigene Affinität zum Hintern des Partners oder anderer schöner Hintern anderer Menschen.
Ich
stelle hier bewußt die Frage nach der Herkunft dieser Tabus. Auf der
Suche nach einer Erklärung werde ich in weiteren Beiträgen meine
Erkenntnisse notieren. Die Scheinheiligkeit der Gesellschaft ist
hinlänglich beschrieben worden. Suche ich nach den Wurzeln dieses Übels,
werde ich an vielen Orten fündig, die Kirche ist einer davon, die
Vereine ein zweiter, die Medien ein dritter - die Reihenfolge ohne
Wertung. Ich werde sie beschreiben, zwar nicht hier und jetzt, aber zum
späteren Zeitpunkt.
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Samstag, 5. Januar 2013
31. Bedeutung des Wortes Hintern und Synonyme
"Das (Un-) Wort" oder "ein ambivalentes Verhältnis"
DER HINTERN
In Wikipedia ist unter anderem zu lesen: "Das
Gesäß (anatomisch Nates, Clunium, Regio glutea, Regio glutealis,
Glutealregion) ist ein nur bei Menschen und ansatzweise bei Primaten
ausgeprägtes Körperteil am unteren Rumpfende. In der topographischen
Anatomie wird das Gebiet des Gesäßes als Regio glutaea (Gesäßregion)
bezeichnet.…"
So die Erklärung des Wortes dort. Im Duden ist zu lesen:
"(Hintern),
umgangssprachlich für das Gesäß (Nates, Clunes, Clunis); die
Bezeichnung stammt von lateinisch podex, der Hintere. Seine Form, das
heißt die der Pobacken und der Pospalte mit dem After, wird durch die
Form des knöchernen Beckens, die individuell verschiedene Ausbildung der
Gesäßmuskeln und durch Fettgewebe (in individuell verschiedenen
Anteilen) gebildet. Die Form des Pos und seine Bewegung beim Gehen kann
eine starke erotisch-sexuelle Signalwirkung haben, die durch enge
Kleidung und betonte Bewegungen noch verstärkt werden kann. Diese
Wirkung kann durchaus aus unserer Abstammung als Säugetier abgeleitet
werden, da bei diesen bis hin zu den Menschenaffen (Primaten) die Region
des Afters und der darunter liegenden Geschlechtsöffnung der Weibchen
(Anal-Genital-Region) sowie die Analregion der Männchen eine wichtige
optische und geruchliche Signalwirkung auf die Geschlechter haben."
l
Eine
Bezeichnung bei den Eidgenossen in der Schweiz ist "Fudi" oder "Füdle“,
deren Wort-Wurzeln – wie bei „Fotze“ – wahrscheinlich das
indogermanische *pū, „faulen“, „stinken“ sein sollen.
Gesäß:
mittelhochdeutsch gesæʒe = (Wohn)sitz; Ruheplatz, dann: Gesäß,
althochdeutsch gisāʒi = Ruheplatz; (Wohn)sitz, Siedlung, eigentlich =
das, worauf man sitzt, zu ↑sitzen
Hier eine unvollständige Aufzählung von Synonymen:- 2 Brötchen
- 4 Buchstaben
- Abseite
- Allerwertester (umgangssprachlich scherzhaft verhüllend)
- Analkanal
- Anus
- Apfelbäckchen
- ars (althochdeutsch, ursprünglich Erhebung; vorstehender Körperteil)
- Arsch (derb, aus indogermanisch orso-s, „Hinterer“ ,im Hethitischen arraš, im Griechischen órros, eigentlich Anus)
- Arschbacken
- Ärschle
- Birne
- Bobbo
- Bobbes
- Brötchen
- Buchstabe
- Buckel (umgangssprachlich)
- Bumba
- dicke Kiste
- Dups (schlesisch)
- Envers (veraltet)
- Fettbacken
- Fettbeule
- Fott
- Futt (Rheinland)
- Füdli (schweizerisch)
- Gammler
- Gegenteil (umgangssprachlich scherzhaft)
- Gesäß
- Glutalregion, Nates (anatomisch)
- großes Fass
- Hinterbacken
- Hinterer (umgangssprachlich)
- Hintergestell
- Hinterkastell (salopp)
- Hintern
- Hinterpartie
- Hinterseite
- Hinterster
- Hintersteven (landschaftlich scherzhaft)
- Hinterteil
- Hinterviertel
- Kehrseite (umgangssprachlich scherzhaft)
- Keister
- Kiste (familiär)
- Kreuz
- Maschikseite(ostösterreichisch)
- Mäse, Gat, Maars (niederdeutsch)
- Moors, Mors (niedersächsisch)
- Po (Kurzwort für Popo)
- Pobacken
- Podex (veraltend, hochsprachlich, lateinischen Ursprungs, geht auf pedere, „furzen“, zurück)
- Pöker (norddeutsche Kindersprache)
- Pöks
- Popo (aus der Kindersprache) verdoppelte Kurzform von Po
- Popöchen
- Poppes (Eifel)
- Posterior
- Posteriora (bildungssprachlich scherzhaft veraltet)
- Rosinenbrötchen
- Rückfront
- Rückseite
- Schinken
- Sitzfläche
- Sitzfleisch (salopp scherzhaft)
- Steiß
- Sterz
- toches ( jiddisch)
- Tokus; (landschaftlich)
- verlängerter Rücken (scherzhaft verhüllend)
- Wängle(badisch)
Dänisch: røv, sæde
Englisch: behind, rear, bottom arse, ass, bootie, booty, bum, buttocks, butt, hind end, quarters, buns, Bowels
Französisch: derrière, daûr , martìn
Friaulisch: cûl
Italienisch: deretano, sedere, culo, posteriore, chiappe
Niederländisch: achterwerk, achtereinde, achterste, bips, staartstuk, zitvlak, kont, billen
Norwegisch: bak
Chinesisch: 臀部 (túnbù), 屁股 (pìgu), 臀 (tún)
Italienisch: culo (männlich), sedere (männlich), deretano (weiblich)
Katalanisch: cul (männlich), traser (männlich), pompis (männlich)
Slowenisch: ritka (weiblich)
Spanisch: culo, anca, trasero
Esperanto: postaĵo, pugo, sidvango
Finnisch: perse
Isländisch: rass, sitjandi, heimskingi
Polnisch: dupa
Portugiesisch (brasil.): bunda
Rätoromanisch: chül
Rumänisch: cur
Russisch: жопа (žópa), задница (zádnica)
Sorbisch (Ober-): rić, (Dim.) ritka, zadk
Schwedisch: röv, häck; arsle, vulgär: arsel, bak, ända
Tschechisch: prdel
Türkisch: göt, kic
Ungarisch: segg
Venezianisch: cuło
Schweizerisch: Fudi, Füdle
Begriffsursprung "Arsch": vom protogermanischen „*arsoz“ (vergleiche englisch arse, amerikanisch ass, mittelniederländisch ærs); verwandt mit griechisch „orros“ (Schwanz, Steiß), hittitisch „arrash“, armenisch „or“ und altirisch „err“. aus Wiktionary
Mit Schimpfwörtern belegt:
- Hintergedanken
- hinterhältig
- "Du kannst mich am Arsch lecken" (Mittelalter, galt als Entwürdigung und Demütigung)
- Das Wort "Scheiße" ist seit dem Mittelalter ein Ausdruck der Ablehnung und des Fluchens.
- hinterlistig
- hinterrücks
- ...
- Arsch und Friedrich sein - egal sein, gleichgültig sein
- am/im Arsch sein - ein großes Problem haben, Ärger bekommen, müde/kaputt sein
- am Arsch vorbeigehen - egal sein, gleichgültig sein
- am Arsch der Welt - fernab der Zivilisation
- den Arsch abfrieren - sehr frieren
- sich den Arsch/Hintern aufreißen - sich sehr (oft aber vergebens) abmühen; aber: jemandem den Arsch aufreißen - sich bei jemandem mit Nachdruck beschweren
- den Arsch hochbinden - strafen
- den Arsch polieren - strafen, züchtigen
- den Arsch versohlen - strafen, züchtigen
- einer ist immer der Arsch - jemand fällt immer auf, tanzt immer aus der Reihe
- ein müdes Arschrunzeln kosten - eine Leichtigkeit sein
- Feuer unter den Arsch machen oder Feuer unter dem Arsch machen - antreiben, strafen, züchtigen
- für'n Arsch - vergebens
- Himmel, Arsch und Wolkenbruch - Fluch
- Himmel, Arsch und Zwirn - Fluch
- im Arsch - kaputt
- jemandem geht der Arsch auf Grundeis - große Angst haben, sich fürchten
- jemandem in den Arsch/Hintern kriechen - sich bei jemandem einschmeicheln
- jemandem in den Arsch treten - jemanden antreiben, strafen
- keinen Arsch in der Hose haben - keinen Mut haben
- leck mich am Arsch - Aufforderung, sich zu entfernen, jemanden in Ruhe zu lassen
- gearscht sein - selbe Bedeutung wie "am Arsch sein"
- sich den Arsch ablachen - sehr lachen, sich tot lachen, über einen makaberen Witz lachen
- Nimm endlich den Finger aus dem Arsch! - Mach dich endlich an die Arbeit!
- auf einer Arschbacke absitzen! - etwas mit Leichtigkeit erledigen, ausharren
- den Hintern zusammenkneifen - durchhalten
- sich mit etwas den Hintern abwischen -Bezeichnung für etwas völlig wertloses
- sich auf den Hintern setzen - fleißig lernen, arbeiten
- aufs Gesäß fallen - überrascht sein
- sich in den Hintern beißen - sich sehr ärgern
- jemandem mit dem Hintern ins Gesicht springen - jemanden stark zurechtweisen
- jemandem den Hintern verhauen, versohlen - jemanden bestrafen
- Affenarsch
- Apfelarsch
- Arschbacke
- Arschansatz
- arschblöd
- arschegal
- Arschfalte
- Arschfick
- Arschgesicht
- Arschgeweih
- Arschhaar
- Arschkarte
- Arschkriecher
- Arschkugel
- Arschkuh
- arschlecken
- Arschlecken
- Arschlecker
- Arschleder
- Arschloch
- Arschrunzel
- Arschkrampen
- Birnenarsch
- Blödarsch
- Breitarsch
- Dreckarsch
- Frauenarsch
- Fettarsch
- Kinderarsch
- Knackarsch
- Kugelarsch
- Männerarsch
- Pferdearsch
- Saftarsch
- Stutenarsch
- Weiberarsch
- verarschen
Eine weitere Erläuterung:
"Das
Gesäß (anatomisch nates, clunium, gluteus, regio glutealis) ist ein nur
bei Menschen und ansatzweise bei Affen ausgeprägter Körperteil am
unteren Rumpfende. In der topographischen Anatomie wird das Gebiet des
Gesäßes als Regio glutaea (Gesäßregion) bezeichnet. Bei Tieren nennt man
diese Region auch „Kruppe“."
Anatomie:
"Das
Gesäß ist aus zwei halbkugelförmigen, spiegelsymmetrischen Hälften, den
beiden Gesäßbacken, aufgebaut, die von der Analrinne (Crena ani)
getrennt werden. Es besteht aus den Sitzbeinen (Os ischii) des Beckens
als knöcherner Grundlage, den Gesäßmuskeln Musculus gluteus maximus,
medius und minimus und ausgeprägten Fettpolstern, vor allem unter der
Haut. Der Musculus gluteus maximus ist nach dem Kaumuskel (Musculus
masseter) der stärkste Skelettmuskel des menschlichen Körpers (es gibt
jedoch unterschiedliche Definitionen für Muskelstärke, nach anderen ist
der Musculus gluteus maximus der stärkste Muskel). Er verbindet
Darmbeinschaufel und Kreuzbein mit dem Oberschenkel, ermöglicht als
Strecker des Hüftgelenks das Gehen und Stehen und verhindert ein
Überkippen des Beckens nach vorne. Die Musculus gluteus medius und
Musculus gluteus minimus verhindern das Absinken des Beckens auf der
Seite des Spielbeins beim Gehen und einbeinigen Stehen. Außer der
aufrechten Haltung erlaubt das Gesäß dank seiner Fettpolster auch
längeres Sitzen. Es stellt nach dem Bauch das größte Fettdepot dar. Die
Form und Größe der Gesäßbacken wird daher weitgehend von der Masse des
subkutanen Fetts bestimmt. Seine Menge (ca. ein Drittel bis weit über
die Hälfte der Gesäßmasse) hängt in erster Linie vom Geschlecht und vom
Ernährungszustand des Körpers ab. Das Fett konzentriert sich an den
Hinterbacken als mehrere Zentimeter dicke Schicht unter der Haut, als
Fetteinlagerung zwischen den einzelnen Muskelsträngen sowie als
Fettkörper im unteren inneren Bereich der Gesäßbacken. Die Tendenz, im
Lebensverlauf ein mächtiges Gesäß zu entwickeln, wird als Steatopygie
(umgangssprachlich auch als Fettsteiß) bezeichnet.Das Gesäß (anatomisch
Nates, Clunium, Regio glutea, Regio glutealis, Glutealregion) ist ein
nur bei Menschen und ansatzweise bei Primaten ausgeprägtes Körperteil am
unteren Rumpfende. In der topographischen Anatomie wird das Gebiet des
Gesäßes als Regio glutaea (Gesäßregion) bezeichnet. Bei Tieren nennt man
diese Region auch Kruppe. "
Soziale Bedeutung:
"Da
das Gesäß in unmittelbarer Nähe zu den Geschlechtsorganen liegt, gilt
es als intimes Körperteil mit starkem erotischen Reiz, aber wegen der
Nähe zum Anus auch als unrein. Das Schamgefühl gebietet es daher in sehr
vielen Kulturen, das Gesäß zu bedecken. Infolgedessen stellt seine
Entblößung meist eine sexuelle Einladung oder beleidigende Provokation
dar. Schläge auf das Gesäß sind in vielen Kulturen eine Methode der
Körperstrafe, vor allem in der Kindererziehung. Im BDSM werden sie als
Spanking bezeichnet."
aus: Wikipedia
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Sonntag, 30. Dezember 2012
30. Die Masse der Fotos
Sehe ich mir die Fotos auf den vielen Blogseiten und den noch mehr
Homepages an, so könnte ich dem Glauben anheimfallen, viele der Fotos
wären nicht nach irgendwelchen besonderen Inhalten ausgesucht worden,
sondern ohne viel Überlegungen einfach so einem Publikum vorgestellt.
Sicher lehne ich mich mit dieser Meinung weiter aus dem Fenster, doch
die - nur nach meinem persönlichem Geschmack - bemerkenswerten Fotos
sind rar.
Jeder
Betrachter hat seine Vorlieben. Wenn ich in der Masse der Bilder nach
den besonderen Ausschau halte, so finde ich auf einschlägigen
Plattformen mal gute, mal weniger gute Auswahlmöglichkeiten. Doch ich
selber brauche Kategorisierungen zum Auffinden gelungener Ablichtungen,
denn ich suche ja nicht allgemein gute Bilder zur Betrachtung, sondern
Bilder, deren Betrachtung mir auf meinem Weg für meine eigenen
Kompositionen Lerninhalte bieten. Was kann ich aus den Bildern lernen,
was würde ich auch so machen und was anders? Was ist harmonisch, was
stört mich?
Ich sehe mich also um. Hier einige Portale:(ohne Wertung)
Unter
Zurhilfenahme der Suchfunktion oder beim Blättern in den Kategorien
kann ich die Fotos finden, die mit entsprechenden Tags(eine Art
Stichwort zur Bildbeschreibung) versehen wurden. Sobald ich mir die
Fotos ansehe, kann ich die besonderen etwas eingehender studieren, kann
in manchen Fällen einen Kommentar oder auch nur Wertung hinterlassen,
kann Fragen stellen und auch andere Kommentare mit meinen Eindrücken
vergleichen, wenn nicht Kommentare, wie solche mit einem "Inhalt":
"Tolles Bild." hinterlassen wurden.
Ich selber halte 500px
für ein sehr gutes Portal, weil ich viele, zum größten Teil kostenlose,
Funktionen genießen kann. Auch ein kleines wertvolles Schmankerl ist
die Einstellung, dass man bei 500px mit einer kostenlosen 14tägigen
Premium-Mitgliedschaft (Awesome) beginnen kann, die einen unbegrenzten
täglichen(Menge bis zum Gesamtvolumen) Foto-Upload gestattet. Das ist
sinnvoll, wenn man zu Beginn der Teilnahme schon einige Bilder mehr hat,
welche man hochladen/ausstellen will.
Vielleicht schaut selber mal rein.
Ich
betrachte also die Fotos näher, und analysiere sie ein wenig, um zu
sehen und zu verstehen, weshalb was so und nicht anders aussieht. Bei
der weiblichen Figur, wie bei allen menschlichen Figuren eigentlich,
spielt die Perspektive neben den vorhandenen und unveränderlichen
Proportionen eine entscheidene Rolle. Ich sehe bei den Aufnahmen - wie
im Übrigen auch bei meinen Aufnahmen- die entscheidenden Zentimeter des
Aufnahmestandpunktes, die vielleicht in meinem Ermessen weiter nach
links oder rechts, höher oder tiefer, näher oder weiter weg hätte liegen
können. Ich lerne aus der Vielfalt der Darstellungen auf den
Plattformen einige schöne Posen zu schätzen, die ich nicht nur für die
Po-Fotografie übernehmen könnte, sondern für die Menschenfotografie
überhaupt. Wie schwierig es ist, die richtige Pose und die richtige
Kleidung für die positive, unterstreichende Wirkung des Modells zu
finden, zeigen die Bilderwelten im Netz. Neben der Geschmackssache gibt
es allgemeingültige Regeln, welche die verschiedenen Typen des Körpers
unterstützend aufnehmen, sie buchstäblich ins richtige Licht setzen,
oder aber die Figur schonungslos ehrlich abbilden. Oft finde ich in
Fotoblogs über Menschenbilder nur einige oder gar nur ein einzig mir
zusagendes Bild. Nicht unbedingt meine ich dabei Blogs mit Aktaufnahmen;
auch Reihen von Modellfotos können für mich sehr sinnliche Ergebnisse
vorweisen. Ich möchte an dieser Stelle auf einen verlinken, bei dem auch
Nude Photography thematisiert wird, auf dem aber trotzdem wunderbare
Posen neben sehr hübschen Modellen zu finden sind. Sehen Sie mal bei Dimitry Elizarov nach.
Viel Vergnügen
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